Gestohlenes Auto landete im Hafen

Das Bad in der Förde währt nicht lange: Die Rettungskräfte holen  den Wagen zügig wieder an Land. Personen haben sie nicht gefunden.
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Das Bad in der Förde währt nicht lange: Die Rettungskräfte holen den Wagen zügig wieder an Land. Personen haben sie nicht gefunden.

Frühmorgendlicher Einsatz der Flensburger Rettungskräfte an der Schiffbrücke: Sie bergen ein Fahrzeug aus Dänemark

shz.de von
22. Juni 2014, 13:31 Uhr

– Großeinsatz am frühen Sonntagmorgen an der Schiffbrücke: Zeugen beobachteten ein im Hafen schwimmendes Auto, das kurz darauf unterging und wählten den Notruf. Zunächst war nicht klar, ob sich noch Menschen in dem Auto befanden.

Alarmiert wurden von der Rettungsleitstelle neben Rettungswagen und Notarzt auch die Berufsfeuerwehr samt Tauchergruppe sowie die DLRG.

Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, war das Auto bereits unweit des Anlegers der „Alexandra“ im Wasser versunken. Sofort sprangen Taucher in das Hafenbecken, um das Auto zu lokalisieren und möglicherweise darin eingeschlossene Menschen zu retten.

Bereits kurze Zeit später konnten die Rettungstaucher das Auto orten, in dem sich glücklicherweise niemand mehr befand. Sie brachten dann Bergegurte an dem Auto an, damit dieses gehoben werden konnte.

Mit dem Kran eines Feuerwehrfahrzeuges wurde der Opel Astra mit dänischer Zulassung dann wieder an die Wasseroberfläche gehievt und zurück an Land gebracht.

Bald darauf fanden die Einsatzkräfte dann bei einem Blick in das Fahrzeug auch den vermutlichen Grund für seinen augenscheinlich unfreiwilligen Ausflug in das kühle Nass: Der Wagen war kurzgeschlossen, wurde vermutlich gestohlen und dann von den Dieben auf diese ungewöhnliche Weise „entsorgt“.
Die Polizei stellte das Auto sicher. Es musste mit einem Abschleppwagen abtransportiert werden. Es wird ermittelt.

Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DLRG über zwei Stunden lang im Einsatz.


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