An der Schiffbrücke : Gestohlenes Auto landet im Hafen

Das in Dänemark zugelassene Auto bargen die Rettungskräfte am Sonntagmorgen aus der Flensburger Förde. Ein Mensch befand sich nicht darin.
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Das in Dänemark zugelassene Auto bargen die Rettungskräfte am Sonntagmorgen aus der Flensburger Förde. Ein Mensch befand sich nicht darin.

Zeugen sehen, wie ein Auto in der Förde schwimmt – schnell sind Taucher vor Ort. Denn es ist unklar, ob noch Menschen im Fahrzeug sind.

shz.de von
22. Juni 2014, 14:00 Uhr

Flensburg | Großeinsatz am frühen Sonntagmorgen an der Schiffbrücke in Flensburg: Zeugen beobachteten ein im Hafen schwimmendes Auto, das kurz darauf unterging und wählten den Notruf. Zunächst war nicht klar, ob sich noch Menschen in dem Auto befanden. Alarmiert wurden von der Rettungsleitstelle neben Rettungswagen und Notarzt auch die Berufsfeuerwehr samt Tauchergruppe sowie die DLRG.

Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, war das Auto bereits unweit des Anlegers der „Alexandra“ im Wasser versunken. Sofort sprangen Taucher in das Hafenbecken, um das Auto zu lokalisieren und möglicherweise darin eingeschlossene Menschen zu retten. Bereits kurze Zeit später konnten die Rettungstaucher das Auto orten, in dem sich glücklicherweise niemand mehr befand. Sie brachten dann Bergegurte an dem Auto an, damit dieses gehoben werden konnte. Mit dem Kran eines Feuerwehrfahrzeugs wurde der Opel Astra mit dänischer Zulassung an die Wasseroberfläche gehievt und auf den Kai verfrachtet.

Bald darauf fanden die Einsatzkräfte dann bei einem Blick in das Fahrzeug auch den vermutlichen Grund für seinen augenscheinlich unfreiwilligen Ausflug in das kühle Nass: Der Wagen war kurzgeschlossen, wurde vermutlich gestohlen und dann von den Dieben auf diese ungewöhnliche Weise „entsorgt“. Die Polizei stellte das Auto sicher. Es musste mit einem Abschleppwagen abtransportiert werden. Es wird ermittelt.

Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DLRG über zwei Stunden lang im Einsatz.

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