Hannah-Arendt-Schule Flensburg : Geschafft! Ausbildung und Beruf

Die ersten Absolventen der berufsbegleitenden Ausbildung: Anje Bratumyl, Anja Boysen, Bente Colberg, Nora Diekmann, Ralf Grabinski, Melanie Haß, Sandra Hansen, Runa Kruse, Kirsten Mennenga, Petrick Mielke, Sabine Obitz, Sebastian Schilling, Bjarne Schmeing, Sylke Strehl, Mariana Tsareva, Andrea Walter, Alexandra Warns.
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Die ersten Absolventen der berufsbegleitenden Ausbildung: Anje Bratumyl, Anja Boysen, Bente Colberg, Nora Diekmann, Ralf Grabinski, Melanie Haß, Sandra Hansen, Runa Kruse, Kirsten Mennenga, Petrick Mielke, Sabine Obitz, Sebastian Schilling, Bjarne Schmeing, Sylke Strehl, Mariana Tsareva, Andrea Walter, Alexandra Warns.

Der erste Erzieher-Jahrgang absolviert seine berufsbegleitende Ausbildung

shz.de von
30. Januar 2018, 16:19 Uhr

Vor dreieinhalb Jahren begann die berufsbegleitende Erzieher-Ausbildung an der Hannah-Arendt-Schule, die vergangene Woche endete. „Wir sind die ersten in Flensburg“, freut sich Anje Bratumyl, Sprecherin der berufsbegleitenden Erzieher-Klasse an der Hannah-Arendt-Schule. 18 Schüler im Alter von 24 bis 56 Jahren und ihre Lehrkräfte haben die Herausforderung bestanden. „Dreieinhalb Jahre Ausbildung, neben der normalen Berufstätigkeit im Kindergarten, der Schule oder einer Jugendhilfeeinrichtung liegen hinter Ihnen und Ihren Familien“, erklärt Klassenlehrerin Dorit Ambrosius. Normalerweise findet diese praktische Tätigkeit lediglich in den Praxiswochen statt.

„Das waren Jahre voller spannender, beruflicher, schulischer und familiärer Aufgaben, die wir zu bewältigen hatten. Unter anderem wurden in der Klasse in dieser Zeit zwei Babys geboren, die sowohl ihre Eltern, die Mitschüler und auch die Lehrer herausgefordert haben“, erzählt Ambrosius. „Es ist eine respektable Leistung jedes einzelnen Schülers und jeder Schülerin. Schließlich gelten die gleichen Anforderungen wie in einer Vollzeitausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher“, so Ambrosius weiter. „Das ging nur mit dem Rückhalt der Familie und der Flexibilität der einzelnen Akteure, die Praktika, Berufstätigkeit, Schule und ihre familiären Bedürfnisse zu einem mehrjährigen Lebensplan formen mussten“, reflektiert die frisch gebackene Erzieherin Anje Bratumyl.

Die Schüler dürfen nun die Berufsbezeichnung des „staatlich anerkannten Erziehers“ tragen. Außerdem haben sie die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung mit dem Zeugnis erhalten. „Die erste berufsbegleitende Ausbildung für Erzieher konnten wir mit guten Erfolg abschließen. Das Konzept der berufsbegleitenden Erzieher-Ausbildung ist somit eine gute Ergänzung unseres Bildungsangebotes, um den Fachkräftemangel für den stetig wachsenden Bedarf an sozialpädagogischen Fachkräften zu decken. Deshalb starten wir im Februar den ersten Durchlauf mit der berufsbegleitenden Heilpädagogen-Ausbildung“, so Gesine Kock, Abteilungsleiterin für den Bereich der Fachschule für Sozial- und Heilpädagogik. Der nächste Jahrgang für berufsbegleitende Erzieher beginnt bereits in der nächsten Woche.


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