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Verdacht auf Drogenmissbrauch : Gericht: Flensburger Jugendheim darf nicht umziehen

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Aus der Onlineredaktion

Die Heimleiter an der Wrangelstraße in Flensburg haben verloren. Eine einstweilige Verfügung für den Weiterbetrieb der Einrichtung in Langballig wurde abgelehnt.

Flensburg | Das Flensburger Jugendheim in der Wrangelstraße ist nach dem Verdacht des Drogenmissbrauchs geschlossen worden - und bleibt es auch. Plänen, an einen neuen Standort in Langballig umzusiedeln, erteilte das Verwaltungsgericht in Schleswig am Freitag eine Absage.

In dem Flensburger Jugendheim wurden Utensilien zum Drogengebrauch gefunden. Es wurde daraufhin durch das Landesjugendamt geschlossen.

Der Träger der Jugendhilfeeinrichtung wollte eine einstweilige Verfügung gegen das Sozialministerium, das für die Schließung verantwortlich zeichnet, erwirken. Die wurde vom Gericht abgelehnt. Heißt: Es gibt keine Betriebserlaubnis für ein Heim in Langballig.

Das Landesjugendamt hatte die Einrichtung in Flensburg mit zwölf Plätzen für Mädchen am 4. März wegen des Verdachts auf Drogenmissbrauch geschlossen. Nach Angaben von Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) war der sofortige Widerruf der Betriebserlaubnis nötig, weil das Kindeswohl akut gefährdet gewesen sei. In der Einrichtung soll es am 13. Februar zudem einen Suizidversuch mit Medikamenten gegeben haben, der dem Landesjugendamt nicht mitgeteilt wurde. Nach den Feststellungen der Heimaufsicht kam es dort außerdem zu massivem Alkohol- und Drogenmissbrauch.

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erstellt am 11.Mär.2016 | 16:34 Uhr

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