Steinbergkirche : Gerd Aloe neuer Verbandsvorsteher

Der neue Vorsteher des Wasserzweckverbandes Ostangeln Gerd Aloe (r.) mit seinem Vorgänger Ernst-August Müller.
Der neue Vorsteher des Wasserzweckverbandes Ostangeln Gerd Aloe (r.) mit seinem Vorgänger Ernst-August Müller.

Nach 20 Jahren an der Spitze des Wasserzweckverbandes Ostangeln verzichtete Ernst-August Müller auf eine erneute Kandidatur.

shz.de von
18. Juli 2018, 12:15 Uhr

Steinbergkirche | In der konstituierenden Sitzung des Wasserzweckverbandes Ostangeln verzichtete der 75-jährige Ernst-August Müller aus Gelting auf eine erneute Kandidatur als Verbandsvorsteher. Müller steht dem Verband seit 1998 vor. Für ihn sei die Zeit zum Aufhören gekommen. Mit besonderem Stolz erfülle es ihn, dass der Wasserpreis seit über 20 Jahren unverändert bei 42 Cent pro Kubikmeter liegt. Erklärtes Ziel des Zweckverbandes war und müsse weiterhin sein, in Stenderup (Gemeinde Gelting) ein leistungsfähiges und den Regeln der Technik entsprechendes Wasserwerk vorzuhalten.

Bei der folgenden Wahl zum neuen Verbandsvorsteher setzten die Mitglieder aus den Gemeinden des Alt-Amtes Gelting und aus Niesgrau ihr Vertrauen in den 65-jährigen Gerd Aloe aus Gelting. Der ehemalige Leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Geltinger Bucht zeichnete bislang für die Geschäftsführung verantwortlich und ist mit der Verbandsmaterie bestens vertraut. Für die Geschäftsführung wird künftig Amtskämmerer Hauke Scharf zuständig sein.

Neu sind auch die beiden Stellvertreter des Amtsvorstehers: die Bürgermeister von Niesgrau, Thomas Johannsen, und von Maasholm, Kay-Uwe Andresen. Nachdem die Mitglieder für den Hauptausschuss benannt worden waren, wurde entschieden, dass Hans-Heinrich Franke aus Hasselberg dessen Vorsitzender und Thomas Asmussen aus Gelting sein Stellvertreter sein soll.

Aus den Reihen der Verbandsmitglieder verabschiedete der neue Vorsitzende Uwe Linde und Wolfgang Wertenbruch aus Gelting, Hans-Jürgen Schwager aus Stoltebüll sowie den bisherigen Verbandsvorsteher Ernst-August Müller.

Weil die Mittelspannungs-Trafostation im Wasserwerk. aus dem Jahr 1962 überaltert ist nicht mehr den heute geltenden Regeln der Technik und Vorschriften entspricht, muss sie erneuert werden. Die notwendige Ausschreibung war auf den Weg gebracht worden, doch keine der sechs aufgeforderten Firmen hatte ein Angebot abgegeben. Also wurde die Ausschreibung aufgehoben. Nun sind auf direktem Weg einzelne Firmen aufgefordert worden, im Rahmen des Kostenrahmens – im Haushalt stehen 80 000 Euro bereit – ihre Angebote abzugeben. Beschlossen wurde, dass der Verbandsvorsteher zu gegebener Zeit dem günstigen Bieter den Zuschlag erteilt.


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