Schule in Flensburg : Geniales Trinknapf-System und ein Albtraum für Lehrer

Erfolgreich in Heide: Benjamin Lemke, Jessica Thiel, Marieke Jenna Hellmann und Svante Hellmann (von links nach rechts).   sh:z 
Erfolgreich in Heide: Benjamin Lemke, Jessica Thiel, Marieke Jenna Hellmann und Svante Hellmann (von links nach rechts). sh:z 

Erfolgreiche Schüler beim Wettbewerb “Jugend forscht“

shz.de von
28. März 2017, 06:51 Uhr

Bereits zum fünften Mal in Folge konnten Schüler der Eckener-Schule bzw. der HLA Erfolge beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ verzeichnen.

Im Fachgebiet Mathematik/Informatik konnten sich Jessica Thiel und Benjamin Lemke von der HLA den zweiten Preis sichern. Mit ihrem Projekt „Overtech“ sollte Nagetieren das Leben erleichtert werden. Weil Kaninchen mit ihren Pfötchen keine SMS schreiben können, wenn Probleme auftauchen, übernimmt das ab sofort das von den Schülern entwickelte „Smart Home Trinknapf System“ für sie. Wenn z. B. die Temperatur unter 4°C sinkt und das Trinkwasser zu gefrieren droht, wird dies vom System erkannt und ein integrierter Microcontroller (Raspberry) versendet eine E-Mail an den besorgten Tierfreund.

Hellpory – so heißt der neue Albtraum für Lehrer. Hellpory ist eine von Marieke Jenna Hellmann und Svante Hellmann (beide Eckener-Schule, dritter Platz) entwickelte Android-App, die abfotografierte Tafelbilder automatisch fächerspezifisch zuordnen und in einem Ordnungssystem abspeichern kann. Man kann sich also gemütlich zurücklehnen, während der Lehrer die Tafel vollschreibt. Für Lehrkräfte entfallen die erholsamen „Pausen“ des Abschreibens. Andererseits gibt’s auch keine Ausreden bei Schülern mehr, dass ihnen etwas fehlt.

Marieke Jenna Hellmann entwickelte außerdem ihre unsichtbare Taschenlampe 2.0 weiter, ihre Mühe wurde mit dem zweiten Platz im Fachgebiet Physik belohnt. Die Taschenlampe liefert Licht, ohne dass die eigentliche Lichtquelle von Außen-stehenden erkannt werden kann. Durch die clevere Anordnung eines Spiegelsystems im Inneren der Taschenlampe und dem Einsatz selbst entwickelter Licht-absorbierender Materialien kann unerwünschtes Streulicht nahezu eliminiert werden. Marieke plant den Bau handlicher Prototypen, dievon der Polizei getestet werden könnten.



zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen