Flensburger Klinik-Planung : „Gemeinsam für Flensburg das Beste“

Das historische Herz der Diako soll erhalten bleiben: Pastor Wolfgang Boten vor der Diako-Kirche (links) und dem anschließenden Verwaltungstrakt von 1883.
Das historische Herz der Diako soll erhalten bleiben: Pastor Wolfgang Boten vor der Diako-Kirche (links) und dem anschließenden Verwaltungstrakt von 1883.

Flensburger Kommunalpolitiker beschäftigen sich mit Neubau-Plänen der Krankenhäuser.

shz.de von
24. April 2017, 16:10 Uhr

Die aktuelle Krankenhaus-Debatte ist jetzt endgültig bei der Flensburger Kommunalpolitik angekommen. Die Diskussion, ob die beiden Krankenhäuser auch künftig an getrennten Standorten arbeiten oder doch einen gemeinsamen Neubau anstreben, ist ab sofort auf der Tagesordnung der Politik. Auf Einladung von Susanne Rode-Kuhlig (fraktionslos) und Birte Wrede (FDP) trafen sich am Freitag Abend Vertreter der Ratsfraktionen abseits des täglichen Politikbetriebs. Anwesend waren alle Fraktionsvorsitzenden beziehungsweise ihre Stellvertreter sowie die jeweiligen Mitglieder des Umwelt- und Planungsausschusses der Fraktionen. Die Linken seien aus terminlichen Gründen verhindert gewesen, so Rode-Kulig.

Übereinstimmend erklärten die Politiker, das Beste für Flensburg erreichen zu wollen: „Wir können uns gut vorstellen, dass ein gemeinsamer Neubau die Versorgung für die Region entscheidend verbessern könnte. Ob dem so ist, wird das Bauleitverfahren zeigen“, heißt es in einer Mitteilung. Deshalb würden die Fraktionen einen Aufstellungsbeschluss für das Bauvorhaben des Franziskus-Hospitals fassen; für die Diako ist dies bereits vor einigen Wochen geschehen. „Uns ist wichtig, dass wir für Flensburg und die Region die bestmögliche Lösung finden.“

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