Bitte bestätigen Sie Ihre Registrierung per Klick auf den Link in der E-Mail, die wir an Sie gesendet haben.

Foto: sh:z

Wallsbüll : Gemeinde fordert Straßensanierung

Seit sieben Jahren warten die Wallsbüller auf die Sanierung der Landesstraße 1 in der Ortsdurchfahrt. Eine weitere Vertröstung will die Gemeinde nicht hinnehmen – der Bürgermeister droht mit Klage.


von
2018-09-12 16:40:46.0, 2018-09-12 16:40:46.0 Uhr

Wallsbüll | Die Geduld der Gemeinde Wallsbüll ist erschöpft. „Seit sieben Jahren stehen wir mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) im Dialog, dass die Ortsdurchfahrt der Landesstraße 1 endlich saniert wird“, berichtet Bürgermeister Arno Asmus. Die Ursache der Verärgerung liegt in der Sperrung der Kreisstraße 130 für Lkw von Ellund nach Handewitt. So nehmen die großen Fahrzeuge von der „Betonstraße“ kommend nun den Weg über die wesentlich schmalere Kreisstraße 78 nach Wallsbüll und dort die Landesstraße 1 durch den Ort, um dann Richtung Handewitt zu gelangen. Wallsbüll sei gern bereit, den Handewitt-Verkehr aufzunehmen, zumal man zur Nachbargemeinde beste Kontakte unterhalte. „Aber dann muss das Land auch seine Straße in Ordnung halten“, ergänzt Asmus.

Der schlechte Zustand der Ortsdurchfahrt lasse das Geschirr in den Schränken der Anwohner klappern. Asmus befürchtet auch nachhaltige Schäden für die in der Straße verlaufenden Abwasserleitungen. Die Sperrung hinter Ellund, die den Verkehr zum Gewerbegebiet Handewitt entlasten solle, dürfe zudem kein Dauerzustand sein.

„Ich habe nicht vor, weitere sieben Jahre Gesprächspartner aus Kiel hier an der Straße zu empfangen, die das Problem einfach weglächeln“, sagt Asmus. Wenn es nach dem nächsten Gespräch mit dem LBV keinen konkreten Sanierungstermin gebe, werde Klage eingereicht. „Irgendwann ist das Maß voll.“ Da die Banketten an der Kreisstraße 78 auf Wallsbüller Gebiet durch die Überlastung inzwischen zehn Zentimeter tiefer als Fahrbahn lägen, werde die Gemeinde nicht warten, bis die zuständige Straßenmeisterei reagiert. Da die Situation zu gefährlich sei, werde man die größten Löcher eigenständig füllen.

Werbung
Werbung

Seit Jahren kann die Gemeinde kein Bauland mehr zur Verfügung stellen, die entsprechende Verdichtung der Bebauung ist ebenfalls ausgeschöpft. Eine Fläche von einem halben Hektar Größe für etwa fünf Wohnbaugrundstücke stünde am Baugebiet Sommersbarg zur Verfügung, allerdings ist das für Wallsbüll zur Verfügung stehende Kontingent erschöpft. Da nach dem Regierungswechsel in Kiel nun allgemein mit einer Lockerung dieser Vorgaben gerechnet wird, wurde Asmus schon einmal bei der Landesplanung vorstellig, um diese Grundstücke für wartende Bürger zur Verfügung stellen zu können. Er erhielt allerdings einen Korb. Dennoch beginnt die Gemeinde nun mit der entsprechenden Planung und ändert den Flächennutzungs- und Bebauungsplan. „Wenn wir dann ein weiteres Kontingent erhalten, können wir gleich zügig in die Erschließungsplanung gehen“, erläutert Asmus. Die entsprechenden Planungsaufträge wurden für 10 000 Euro vergeben.

Seit 1981 gibt es einen Vertrag der Gemeinde mit dem Schützenverein zur Nutzung der zwei Tennisplätze, die nun seit einigen Jahren brach liegen. Um diese wieder einer öffentlichen Nutzung zuführen zu können, wurde einvernehmlich eine Aufhebungsvereinbarung beschlossen. Wie die Fläche künftig genutzt werden, bleibt vorerst offen. Tennis, Bogenschießen oder Verkehrserziehung wären einige Möglichkeiten.

Nach dem Anbau an das Feuerwehrgerätehaus für das zweite Fahrzeug wird nun noch die Fläche vor den Häusern saniert. Direkt davor wird gepflastert, die übrige Fläche mit Asphaltsplitt befestigt. Der Auftrag dazu wurde für 13 200 Euro vergeben. Zusätzlich werden Arbeiten über 3600 Euro in Eigenleistung erbracht.

In weiteren Beschlüssen wurde eine neue Hauptsatzung verabschiedet, allerdings unter Vorbehalt, da der vorgelegte Entwurf keine Regelung zu den Entschädigungen enthielt. Schließlich wurde die Eröffnungsbilanz 2011 angenommen, die mit einer Summe über 4,65 Millionen Euro abschließt. Ein erfreuliches Fazit konnte Heide Brodda, Vorsitzende des Sozialausschusses, zur Ferienaktion für Kinder und Jugendliche ziehen. Mit einem geringen Aufwand von 420 Euro konnten erfolgreich zehn Angebote unterbreitet werden, die von 150 Teilnehmern angenommen wurden.

Wallsbüll | Die Geduld der Gemeinde Wallsbüll ist erschöpft. „Seit sieben Jahren stehen wir mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) im Dialog, dass die Ortsdurchfahrt der Landesstraße 1 endlich saniert wi...

Mehr anzeigen

sbaWüllll | Die eGldud edr Gmedeine Wlsülallb tis htercpsf.ö eS„it nbisee Jaenhr hneset wri mti mde bbitsdeenraeL abßarnSteu udn kererhV VBL() mi gi,olaD dsas ide rtcstOrudhfrha rde aLndtßsrease 1 dclnihe enistar ,wdr“i theeticbr eeüresBrtirmg Arno smusA. eiD csahUer edr gereVgnärur ltige ni rde guSrnrpe erd Kirsßsreeta 130 rüf Lwk nov ndlluE hacn ei.Hdntawt oS nnehem die ßergon gFhurezae ovn edr o“t„eatBrßsen domnmke unn edn gWe über ide elenstcwih amserlech rrsaesßKiet 78 acnh lüslWlbal nud tdro eid sderaßnsateL 1 drcuh nde ,Ort um andn nRihutgc naeitwtHd zu eg.nengal Wllsllbaü ies engr ieebt,r ned trdiVrehknaweH-et nmzueuaeh,fn umlaz nma rzu eahdagirNmencbe esebt eKotnakt lrea.uettnh Aerb„ annd sums asd adLn huca iense trSaße in nrgudnO “e,hnalt ätrezgn .usmsA

Dre eeclhthsc dsuZtan dre thrsraudchrtfO lssae dsa reGsihrc ni end cähknnreS dre nrnewhoA lap.kpenr umAss üetcefhrtb ahuc hagaihctnle nädcheS üfr ide ni erd ßareSt enreuadvlfen nwtuaebsenerAigs.l Dei eguprnrS nerthi luE,ldn edi edn eherVkr uzm gbrtbeeGeeewi Htitawden ttenesnal olls,e rüfde emdzu neik enDutsrazuda .ines

„cIh aebh tnhic ,vro ieewret bsneie Jahre shentepsäGrrracp uas lKei hrie na erd ßtreaS uz apemf,ngen ide sda ePmblro nfhceai n“lä,cehwelg gsta u.Asms neWn es hcan mde nhnctäes Grphcsäe itm emd VLB kniene oknneterk nnermgetiSnruias g,ebe edwre laKge ce.hgtineire eIagnwdn„rn its asd Maß lovl“. Da eid tnakteBne an rde eKirrassetß 78 afu lrslübelaWl betiGe rhduc dei ngserÜbualt sncinziwhe ehzn Ziteertmne etefir lsa Fhhnarab äel,gn redwe die eGmidene nihtc tnaerw, bsi ide nsditzeuäg etßamtirniresSee e.rieagrt Da edi otSianuit zu eiglcähhrf s,ie wered amn ied nötrßge ercöhL dätgineensig üllfne.

eSti Jehanr nakn eid eeendGmi knei nuBdaal emhr uzr urfngeVgü tels,nel eid nteedcepherns gchdueinrtV red Bnbuauge its sllnbfeea töh.spcfguesa neiE hFläce onv enemi lbaenh trHeka eGrßö üfr ewta fnfü Wcdugosnaburünketh ntsüde ma tageBibue gmSbmrraeso ruz ggr,eVnuüf ailednrgsl tsi asd rüf büllWasll ruz fgVurngüe enhesdte tineogntKn pfr.heösct Da hcan edm secuhRglnrwsiegee ni elKi nnu mnagillee tmi neier rcneoLguk rdeesi aegnorbV cnetrheeg i,wdr duewr sumsA cnhso alniem ieb erd anLuenlsdnpga oitll,sergv mu iesed escütrnukdG üfr aeertndw rBrüeg zru gnVrüfeug setelnl uz n.knöen rE trelhei ngdlealrsi einne Kb.or Dnheocn beingtn ide Gdmneeie unn itm der ndshneerncepet lnungaP ndu dnetär ned eunnFtslähc-nzgu und ebngpn.Bluausa neW„n wir dnan eni iereswte nntentKgoi lhar,ntee öeknnn irw hgciel gzgiü in dei rnusapcngihugleßslEn genh“,e turreetäl smu.sA eDi npeerndhtceens unalängPsegarftu nweurd rfü 0 0010 uorE gn.bervee

tieS 1819 btig es ienen trragVe rde mndGieee imt med eecriüvzSennth urz zgnuNut dre zeiw nspeT,teiänzl dei nnu etsi nieeing nJhrea bcrha .lenige Um eised eewird eerni ecfeöhifnnlt znNugut hnzreüuf uz k,önnne rduew ecnihvrehmeiln enei heurbeugvinsfnguarAnbe .sosbselnhec eiW die cäFlhe ükifgtn tngeuzt n,edwre teibbl ervosrt f.enof sein,Tn ghnnoeßsBeeic oedr herehrnVreskgeziu erwän neeigi enMihkgc.löeti

hNca dem auAbn an das ewhurärtrFeuegehsea rfü sda wtzeie euahFzgr widr nun cnoh dei clhäeF rov edn änruesH ernitas. tiDkre dvaor dwir tepegtf,rals ide ebügir lhceFä tmi tlspthAtapisl b.eietfgst Der gfAuatr zdua rwedu üfr 0 1302 uorE egb.evrne uZzichätls wdeenr eibetrAn rbüe 0306 uEro ni lieigntsgeEnu rteh.crab

In teernwie cBhünesslse wuerd eeni eune zugatptasuHn haetbdieesvr,c lsirlegnda erutn ,hrtaeloVb ad der ogevegerlt tfruwnE nekei euglgenR zu den igeduhnänscngEt hltn.iete elßicShclih eduwr edi nfnsilzruöafEngb 1120 naemnn,moge ide itm reien Semmu breü 54,6 noileMlin Eoru ei.tshalbcß nEi ereuhefirslc Fztai oktnne Hdeie roBadd, dneoVsrizte sed szuiossh,cuaasSels ruz oineenFtraik rfü rKnied ndu eeugJlicdhn ieenh.z Mti mieen einrgegn Afunwad ovn 204 oEru knonent orglecihref ehnz eenbotgA eruetttenirb rdeew,n ide nvo 501 Tneimlherne nmeemgonan nwe.rdu

jetzt zu shz.de