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Flensburger Tageblatt

22. August 2017 | 09:47 Uhr

Gelungene Küchenparty-Premiere

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Neues Genuss-Format des Schleswig-Holstein Gourmet-Festivals begeistert das Publikum im Strandhotel Glücksburg

Locker, lässig, lecker – die erste Küchenparty des Schleswig-Holstein Gourmet-Festivals begeisterte Gäste, Gastgeber und Gastköche gleichermaßen. Gefeiert wurde die kulinarische Premiere im Strandhotel Glücksburg. „Die Reaktionen sind überwältigend – das wird nicht die letzte Küchenparty in unserem Haus gewesen sein“, sagt Küchenchef André Schneider am späten Montag Abend bei einem Feierabend-Wein. Direktor Markus Schiller nickt lächelnd. „Sich ungezwungen mit kulinarischen Hochgenüssen zu verwöhnen – schöner geht es nicht“, schwärmt Party-Besucher Walter Braasch aus Flensburg.

Was macht das besondere Flair einer Küchenparty aus? Jeder Besucher hat zwar einen festen Tischplatz, kann mit anderen Gästen aber auch an Stehtischen und vor allem an den einzelnen Kochstationen plaudern. Diese Gourmet-Inseln sind im Restaurant Felix und auch der offenen Küche verteilt. An ihnen richten Gastkoch Michael Röhm, André Schneider und drei weitere Kochfreunde ihre Gänge vor Publikum an. So räuchert Patrick Speck (Kochschule Harsenwinkel) seine Gelbflossen-Makrele mit Couscous live in geschlossenen Glasschälchen an, ein frisches Kräutersorbet macht das Geschmackserlebnis perfekt. Dazu gereicht wird ein perfekt gekühlter Weißer Burgunder.

Ein Gelber Muskateller schmeichelt dem wunderbar erfrischenden Königskrabben-Tatar von Sternekoch Röhm (Restaurant „Zum Heidkrug“ in Lüneburg). „Ein grandioser Abend, alle haben Spaß, alle Gänge sind fantastisch“, lobt der Festival-Koch. Das gilt auch für die geschmorte Rinderbacke von Sebastian Buchta (Gasthaus Unewatt), der seine Sauce vier Tage reduziert hat, Schneiders exzellenten Rehrücken und die Dessert-Variationen von Wolfgang Petri, zu deren Highlights das Hibiskusblüteneis mit Knallpulver zählt. Ob jeder Gang probiert oder gar mehrmals genossen wird, bleibt jedem Gast selbst überlassen. „Der Produkt-Aufwand ist da natürlich größer, doch der Erfolg zeigt, welche Zukunft in der Küchenparty steckt“, sagt Hotel-Sprecherin Kirsten Herrmann.

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erstellt am 08.Okt.2014 | 16:21 Uhr

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