Gelbe Pracht am Wegesrand

 Foto: u. köhler
Foto: u. köhler

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12. August 2013, 03:59 Uhr

STEINBERG | Ein gelbes Blumenmeer auf einem Feld bei Gut Oestergaard: Sonnenblumen sind eine echte Augenweide - nicht nur für Pflanzenfreunde und Selbstpflücker. Zu den Besonderheiten der botanischen "Sonnen" gehört, dass ihre Blütenköpfe sich fast immer auf Mittag einstellen, also nach dem Sonnenstand richten. Deshalb werden sie von den Wissenschaftlern auch als Kompasspflanzen bezeichnet. An sonnigen Tagen verfolgen die Knospen das Zentralgestirn von Ost nach West. Nachts oder in der Morgendämmerung richten sie ihre Köpfe wieder gen Osten. Während das Oestergaarder Feld überwiegend einen ästhetischen Tupfer in der Landschaft darstellt, werden Sonnenblumen in südlichen Ländern angebaut, um Öl aus den Samen zu gewinnen.

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