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Geburtshilfe in Flensburg : Fünfter Kreißsaal für die Diako

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2017 | 05:38 Uhr

Eben leuchtete der neue Kreißsaal noch in einem warmen Orange, nun wechselt das Licht in ein beruhigendes, abgedimmtes Grün. „Je nach Stimmung können sich die Schwangeren die Farbe wählen, die sie möchten“, erklärt Anke Jürgensen, leitende Hebamme der Diako. Hauptsächlich werde das Mischpult für die Lichtfarben aber von den werdenden Vätern eingenommen, sagt Anke Jürgensen lachend.

Was für die Lichtfarbe gilt, gilt auch für die Musik: Über die Bluetooth-Lautsprecher kann Musik, je nach Stimmung und Geschmack, vom Smartphone aus abgespielt werden. Mit der Einweihung des fünften Kreißsaales und eines zusätzlichen Wehenzimmers ist die auch sonst farbenfrohe Entbindungsabteilung der Diako nun um einige schöne Räumlichkeiten reicher.

In die Erweiterung der Diako-Geburtsabteilung wurde ein Großteil der insgesamt 2,75 Millionen Euro Fördermittel investiert, die das Land zur Verfügung gestellt hatte. Darüber hinaus wird mit diesen Fördermitteln die bauliche Struktur der Wochenstation und der Frauen- und Kinderklinik insgesamt verbessert. Nach dem Schließen der Geburtshilfe-Abteilungen auf Sylt, Föhr und in Niebüll ist die Diako zur zentralen Anlaufstelle im nördlichen Landesteil geworden. Mit ihren jährlich fast 2000 Geburten ist sie neben dem Städtischen Krankenhaus Kiel mittlerweile sogar die größte Geburtsklinik in ganz Schleswig-Holstein. „In Spitzenzeiten konnte es mit unseren vier Kreißsälen schon mal ein wenig eng werden. Mit fünf Kreißsälen und vor allem auch einem zusätzlichen Wehenzimmer sind wir jetzt sehr gut ausgestattet“, zeigt sich Anke Jürgensen zufrieden mit dem Ergebnis des Umbaus.

Die vergrößerte Sitzecke erinnert mit ihren Polstermöbeln eher an ein Wohnzimmer. „Man darf aber nicht vergessen, dass sich hinter den freundlichen Räumen Hochleistungsmedizin versteckt, die höchsten technischen und hygienischen Anforderungen entspricht“, erklärt Dr. Horst Ostertag, Chefarzt der Diako-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Zusätzlich zur Unterbringung im Haus Pniel an der Duburger Straße entsteht im Haus Wrangelstraße 1 ein zweites Boarding-Haus für die Schwangeren und ihre Familien. Hier werden insgesamt 2,2 Millionen Euro investiert.

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