Diako Flensburg : Fünf Patienten mit Noro-Virus

So geht das! Dr. Martin Oldenburg reinigt seine Hände an einem  Desinfektionsgerät.
So geht das! Dr. Martin Oldenburg reinigt seine Hände an einem Desinfektionsgerät.

Hygiene-Experte Martin Oldenburg rät deshalb gerade jetzt, die Hände regelmäßig zu waschen.

shz.de von
08. Januar 2018, 19:06 Uhr

„Ja, wir haben Krankenhaus-Aufnahmen“, bestätigt Dr. Martin Oldenburg. Jedoch spricht er von Einzelfällen. Fünf Menschen, überwiegend älter als 60, werden derzeit stationär in Flensburg behandelt wegen einer Infektion mit dem Noro-Virus. Das entspreche der jahreszeitlichen Ausprägung, sagte der Ärztliche Leiter der Hygieneabteilung der Diako auf Anfrage unserer Zeitung. Typisch sei das plötzliche Auftreten der Erkrankung mit Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen. Zahlen von Betroffenen wie im Süden des Landes werden hier derzeit nicht erreicht, beruhigt Oldenburg,  schließt aber nicht aus, dass noch eine Welle kommen könnte.  „In der Kälte“, so erklärt der Arzt, „sind Viren länger haltbar.“ Der Hygiene-Experte rät deshalb gerade jetzt, „die Hände regelmäßig zu waschen, da die Übertragung hauptsächlich darüber stattfindet“ – sei es an der Ampel, der Türklinke, am Einkaufskorb. Zusätzlich schütze das gründliche Händewaschen vor Grippe und Erkältungen. Ältere und pflegebedürftige Menschen seien besonders gefährdet; bei gesunden Menschen entledige sich der Körper der Viren allein.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen