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Flensburger Schiffbau-Gesellschaft : FSG in Flensburg hat neuen Geschäftsführer

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ab 2015 übernimmt Markus Bartsch den Vorsitz der Geschäftsführung der FSG in Flensburg. Seinen Vorgänger zieht es in die Muttergesellschaft.

Flensburg | Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) baut ihre Kommandobrücke um.  Neuer starker Mann und Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) ist ab 1. Januar 2015 Markus Bartsch, bislang Geschäftsführer bei der mittelständischen Butting Gruppe (Knesebeck). Der bisherige Geschäftsführer Peter Sierk übernimmt die Geschäftsführung der FSG-Muttergesellschaft NSH (Norddeutsche Schiffbau-Holding) und verantwortet einer FSG-Mitteilung zufolge die strategische Ausrichtung der Flensburger Werft.

Die FSG hatte in den vergangenen zwei Jahren mit Problemen zu kämpfen. „Wir haben gesehen, dass die Umstellung vom Serien- zum Spezialschiffbau enorm hohe Anforderungen mit sich gebracht hat“, sagt Sierk. „Aufträge werden komplexer, Prozesse vielschichtiger.“ Im Lauf des Jahres war deshalb schon mit Frank Bywater ein ausgewiesener Schiffbau-Experte auf die FSG-Brücke geholt worden; Sierk selbst stammt nicht aus dem Schiffbau.  Mit Markus Bartsch gesellt sich jetzt ein Experte für den Anlagenbau hinzu. 

Von den heute rund 750 Mitarbeitern sind 160 in den Bereichen Entwicklung, Konstruktion und Planung tätig. Zuletzt hatte die FSG eine Fähre für die schottischen Küstengewässer, ein Forschungsschiff für die Exploration von Ölfeldern und zwei Dockschiffe gebaut, deren Hecks sich absenken lassen. Im Zuge eines Management-Boy-outs hatten Sierk und Investoren der Münchner Orlando-Gruppe 2008 die Geschäftsanteile der FSG vom Lübecker Reeder Oldendorff übernommen.

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erstellt am 23.Aug.2014 | 07:00 Uhr

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