Nieby : Froschkonzerte und Wildpferd-Touren

Den neuen Flyer für Veranstaltungen präsentieren die Vorstandsmitglieder Hark Sönnichsen (l.), Rosemarie Marxen-Bäumer, Bettina Beckenbach, Holger Tüxen, Gisela Vierling, Renate Mielenz und Ernst-Otto Löwenstrom. KÖHLER
Den neuen Flyer für Veranstaltungen präsentieren die Vorstandsmitglieder Hark Sönnichsen (l.), Rosemarie Marxen-Bäumer, Bettina Beckenbach, Holger Tüxen, Gisela Vierling, Renate Mielenz und Ernst-Otto Löwenstrom. KÖHLER

Der Förderverein der Integrierten Station Falshöft bietet wieder in diesem Frühjahr und Sommer wieder zahlreiche Veranstaltungen rund um die Geltinger Birk an.

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28. März 2018, 12:57 Uhr

Nieby | Erfreulicherweise neige sich die bauliche Neugestaltung der Ausstellungsräume der Integrierten Station in Falshöft dem Ende entgegen, stellte Renate Mielenz, Vorsitzende des Fördervereins der Station, in der Jahresversammlung zufrieden fest: „Ich rechne damit, dass wir die erste Ausstellung im Juni dieses Jahres eröffnen können.“ Ein anderer Termin steht schon fest: Am Sonntag, 27. Mai, findet auf der Wiese hinter dem Falshöfter Deich wieder der vom Förderverein organisierte Naturerlebnistag statt. Im vergangenen Jahr ergab sich bei dieser Festveranstaltung ein Überschuss von rund 700 Euro.

Schatzmeisterin Bettina Beckenbach legte dar, dass die 69 Vereinsmitgliedern eine Beitragssumme von 2600 Euro in die Kasse spülten. Im Vorjahr hätten die Einnahme von Spendengeldern auf dem gleichen Niveau gelegen. Der Haushalt 2017 schloss mit einem Volumen von 23 500 Euro ab – und es konnte ein Guthaben von 18 079 Euro verzeichnet werden.

Ernst-Otto Löwenstrom, Vize-Vorsitzender des Fördervereins, hielt es bei der neuen Haushaltsplanung für notwendig, in Sachen Einnahmen vorsichtig zu kalkulieren, zumal die Höhe der Geldspenden von Gönnern nicht vorhersehbar sei.

Die Mitglieder lobten den frisch gedruckten Flyer des Vereins, in dem unter dem Titel „Alles rund um die Geltinger Birk“ alle Veranstaltungen im Sommerhalbjahr aufgeführt sind. Die angekündigten Führungen reichen von Froschkonzerten über Besuche bei den Wildpferden bis zum „Land des Seeadlers“. In Vorträgen steht besonders die Wiedervernässung der Birk im Fokus.

Stationschef Nils Kobarg stellte die durch Salzwasser-Flutung geschaffenen „offenen Strukturen“ in den Birkniederungen vor. „Wir schaffen damit neue Lebensräume, unter anderem für die seltene Kreuzkröte“, sagte er. Was die Zuhörer vor allem erstaunte, war die Erkenntnis, dass an der Nordspitze der Halbinsel – bei Birknack – eine Art Landgewinnung zu beobachten ist. Der Vergleich von früheren und heutigen Luftaufnahmen beweist diese Veränderung.

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