Eggebek : Frische Speisen auch für Kitas

<p>In der Schulküche der Eichenbachschule werden zurzeit 80 bis 90 Essen täglich frisch zubereitet.</p>

In der Schulküche der Eichenbachschule werden zurzeit 80 bis 90 Essen täglich frisch zubereitet.

Die Eggebeker Schulküche versorgt auch Kindergärten im Ort und in der Nachbargemeinde.

shz.de von
09. März 2018, 13:51 Uhr

Zukünftig werden die Kindergärten in Eggebek und Langstedt mit frisch zubereitetem Essen aus der Eggebeker Schulküche mitversorgt. Stefan Reichenberg als Vorsitzender des Jugend- und Sozialausschusses berichtete in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung Eggebek über Gespräche mit den beteiligten Trägern. In der Schulküche der Eichenbachschule werden zurzeit 80 bis 90 Essen täglich frisch zubereitet, wozu auch ein Salatbuffet und ein Nachtisch gehört.

Die Schulküche kocht nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und ist vor einem Jahr zertifiziert worden. Nach Aussagen der Leiterin Bianca Reese ist man problemlos in der Lage, bis zu 200 Essen täglich frisch zuzubereiten. Im Kindergarten Langstedt würden 20 bis 30 und in Eggebek 50 bis 60 Essen täglich eingenommen, so dass dieser Bedarf mit abgedeckt werden könne. Für den Transport zu den beiden Kindergärten ist bereits eine günstige Lösung gefunden worden, berichtete Reichenberg. Finanzausschussvorsitzender Stefan Andresen ergänzte, dass personelle Mehrkosten beim Amt als Schulträger in Höhe von 17 000 Euro entstehen, die gemeinsam von den beiden Gemeinden Eggebek und Langstedt getragen werden müssen.

Da in der Schule auch in der Ferienzeit gekocht wird, war man sich in der Gemeindevertretung Eggebek schnell einig, diese Mehrkosten im Eggebeker Kindergarten aufzubringen. Eine Erhöhung des Preises ist nicht vorgesehen.

Ebenfalls einstimmig beschloss die Gemeindevertretung die Anschaffung eines Gemeindeschleppers für die Gemeindearbeiter. Das vorhandene Fahrzeug ist in die Jahre gekommen und weist einen erheblichen Reparaturbedarf auf. Diese Kosten stünden in keinem Verhältnis zum Zeitwert des Fahrzeugs, erläuterte Bauausschussvorsitzender Helmut Werth. Man habe verschiedene Angebote gemeinsam mit den Gemeindearbeitern getestet. Die Wahl fiel auf einen Schlepper zum Preis von rund 54 000 Euro. Da auch die Außenanlagen der Amtsliegenschaften in Eggebek von den Gemeindearbeitern mit gepflegt werden, beteiligt sich das Amt mit 28 Prozent an den Anschaffungskosten.

Nach Einholung einer Kostenschätzung soll in Kürze über eine Pflasterung des Containerplatzes hinter dem Pastorat am Treenering entschieden werden, berichtete Werth. Zudem sei die Erstellung eines Grobkonzeptes für den Ausbau der Norderstraße und der Erschließung des neuen Baugebietes „Osterfeld“ in Auftrag gegeben worden.

Bürgermeister Willy Toft ergänzte, dass auf dem Erschließungsgelände durch das archäologische Landesamt Schürfgrabungen durchgeführt wurden, die keine altertümlichen Funde zu Tage förderten. Für die vorgesehenen 26 Baugrundstücke können in Kürze Reservierungen beim Amt beantragt werden. Es wird ein großes Interesse erwartet, da in Eggebek zurzeit keine freien Baugrundstücke vorhanden sind.

Nach dem Ausscheiden von Sybilla Nietsch (SSW) aus der Gemeindevertretung übernimmt ihr Fraktionskollege Lars Christensen die von ihr besetzten Sitze im Bauausschuss, im Sport- und Kulturausschuss sowie im Jugend- und Sozialausschuss. Ferner teilte Willy Toft mit, dass die Seniorenbetreuerin Angelika Herzog aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden ist. Sie hat fast 20 Jahre Betreuungsarbeit in der Gemeinde geleistet. Die Tätigkeit hat Maike Schrank übernommen.

Helmut Werth teilte als Fraktionsvorsitzender der Eggebeker Wählergemeinschaft (EWG) mit, dass seine Wählergemeinschaft zur Kommunalwahl im Mai nicht wieder antreten wird. Gemeindevertreter Christian Jeschke wechselt bereits zur Fraktion der „Freien Wählergemeinschaft Eggebek (FWE)“.


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