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Friedheim-Schule: Die Spiele finden statt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Positive Wende an der Friedheim-Schule: Wie berichtet, hatte die Schulleitung die diesjährigen Bundesjugendspiele abgesagt, weil die Bedingungen auf dem Schulsportplatz sowohl für das Training als auch für die Durchführung der Spiele untragbar seien. Doch nun gibt es eine Lösung – doch nicht auf diesem Platz.

In der Tat gleicht er nach wie vor einem Biotop: Die Sprintbahn ist mit Gras überwuchert, auch auf der Weitsprunganlage sprießt munter das Grün, der Absprungbalken stellt gar eine Gefahr für die körperliche Unversehrtheit der Schüler dar.

Die Maßnahme enttäuschte Eltern wie Schülern gleichermaßen und stieß insbesondere auf Unverständnis, weil man unter Umständen die Option gehabt hätte, auf einen anderen Platz auszuweichen. Diese Möglichkeit war auch seitens der Stadt eingeräumt worden. Jetzt hat die Schule auf die unbefriedigende Situation reagiert – und eine Lösung gefunden. Wie Schulleiterin Sybille Malzahn gestern auf Tageblatt-Anfrage mitteilte, werde man nunmehr am 23. Juli auf das Stadion ausweichen, um die Bundesjugendspiele durchführen zu können – Ergebnis einer Fachkonferenz und eines anschließenden Ortstermins. Die Grundschule Engelsby hat darüber hinaus ihren Sportplatz für das Training zur Verfügung gestellt. In beiden Fällen übernimmt die Stadt die Transportkosten für die Schüler. „Ich bin sehr glücklich“, sagte Sybille Malzahn, „dass es zu diesem Happy End gekommen ist.“

Bleibt nur noch, den Platz soweit herzurichten, dass ein Sportunterricht wieder stattfinden kann. Die nächsten Bundesjugendspiele kommen bestimmt.

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erstellt am 13.Jun.2017 | 08:49 Uhr

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