Handewitt : Freude über neue Schießanlage

Sehr zufrieden mit ihrer neuen Anlage sind Günther Heiden (v.l.), Heinrich Schmidt und Jürgen Ladwig.
Sehr zufrieden mit ihrer neuen Anlage sind Günther Heiden (v.l.), Heinrich Schmidt und Jürgen Ladwig.

Im Schützenheim Ellund die Schussergebnisse von zehn Bahnen in Sekundenbruchteilen gemessen und in den Clubraum übertragen.

shz.de von
04. Juli 2018, 12:30 Uhr

Handewitt | Seit einigen Monaten ist das Schützenheim Ellund mit einer modernen elektronischen Schießanlage ausgestattet – und die Reaktionen der Aktiven sind blendend. Auf zehn Bahnen werden die Schussleistungen nun in Sekundenbruchteilen gemessen. Und im Clubraum, wo sich die pausierenden Schützen oder Zuschauer aufhalten, bietet ein großer Bildschirm stets einen Überblick über das Wettkampfgeschehen. „Wir sind etwas später dran als die Handewitter Schützen, haben dafür nun eine noch etwas modernere Anlage“, erzählt Günther Heiden.

Der Vorsitzende des Schützenvereins Ellund blickt auf eine fast vierjährige Realisierungsphase zurück. Es war zunächst Überzeugungsarbeit zu leisten, dass die neue Infrastruktur „überlebensnotwendig“ für die Zukunft des auf 50 Mitglieder geschrumpften Vereins ist. 2016 erschien schließlich ein Sachverständiger für Schießanlagen in Ellund und prüfte die Tauglichkeit des Schützenheims für einen Umbau. Sein Fazit: Die alte Holzwand müsse gegen Gipskarton ausgetauscht werden.

Damit stiegen die Gesamtkosten auf 32 000 Euro. Nachdem der Landessportverband und die Gemeinde Handewitt zugesagt hatten, die Investition mit gut der Hälfte zu bezuschussen, legten Günther Heiden, Schützenmeister Jürgen Ladwig und das emsige Mitglied Heinrich Schmidt Hand an. Im Oktober waren sie praktisch durch. Der Clou: An der Wand sind Schienen montiert, auf denen die Scheiben hochgefahren werden können, wenn Verspielen oder Kinderfest die Räumlichkeit beanspruchen.

Ende März feierte der Schützenverein Ellund eine offizielle Einweihung, zu der er Vertreter aus Dorf, Sport und Politik einlud. Die Resonanz ist gut: Mitte Mai kreuzten rund 80 Schützen anderer Klubs auf und nahmen an einem Pokalschießen teil. „Im nächsten Jahr dürfen wir erstmals die Kreismeisterschaft für die Sportpistole austragen“, verrät Günther Heiden nicht ohne Stolz.

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