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FSJ Kultur : Freiwillig arbeiten für Museum und Theater

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Neun junge Auserwählte nutzen ihre Chance und machen das FSJ Kultur in öffentlichen Flensburger Einrichtungen

shz.de von
erstellt am 24.Sep.2013 | 17:35 Uhr

„Ich will ein freiwilliges soziales Jahr Kultur machen!“ – Das dachten sich neun junge Frauen und Männer, die sich dafür entschieden haben, ihr FSJ in einer Flensburger Kultureinrichtung zu machen. Alle arbeiten seit dem 1. September ein Jahr lang in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen. In Flensburg ermöglichen die Comenius-Schule, Folk-Baltica, das Kinder-und Jugendbüro, das Kulturbüro, der Museumsberg, die Niederdeutsche Bühne, der Offene Kanal, der Sydslesvigsk Forening und die Theaterwerkstatt Pilkentafel den Interessierten das FSJ.

Es wird durch die Landesregierung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung in über 50 Einsatzstellen in Schleswig-Holstein angeboten und richtet sich an junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren.

Um ein FSJ Kultur machen zu können, müssen sich die Interessierten online bewerben und persönlich vorstellen. Die Plätze sind sehr begehrt, deshalb gibt es oft mehr Bewerber als die Einsatzstellen aufnehmen können.

Zur Aufgabe der Flensburger Freiwilligen gehört nicht nur die praktische Arbeit, sie werden auch an vier Seminaren teilnehmen, in denen sie zusätzlich lernen, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. „Durch mein FSJ in der Niederdeutschen Bühne mache ich viele spannende Erfahrungen, so sehe ich auch mal, wie es hinter der Bühne abläuft. Ich darf in vielen Bereichen wie dem Bühnenbild, der Musik oder in der Maske mithelfen“, schwärmt Vivien Janise Hacker (20) aus Husum. Der Handballer Nils-Jonas Simons (19) aus Flensburg, FSJ’ler beim Offenen Kanal, interessiere sich sehr für Film und Medien. Er nutze das Jahr, um herauszufinden, was er danach studieren wolle. Die Tatsache, dass er in Flensburg bei seiner Familie wohnen kann, hat dazu beigetragen, in der Hafenstadt zu bleiben.

Für einige Einrichtungen wie die Comenius-Schule ist es das erste Jahr, in dem sie das FSJ Kultur anbietet. „Ich habe gemerkt, dass das Angebot in der Schule durch unsere beiden FSJ’ler qualitativ besser geworden ist, weil die Schüler den ganzen Tag einen Ansprechpartner haben“, sagt der Koordinator der Ganztagsschule Jens Koll.

Die Freiwilligen profitieren auch vom monatlichen Gehalt der Einrichtungen in Höhe von 300 Euro.

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