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Aktivregion : Freienwill unterstützt Reitwegenetz

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Trotz einiger Skepsis stimmt die Gemeindevertretung dem Projekt der Aktivregion Mitte des Nordens zu. Details müssen noch geklärt werden.

Die Vielzahl an Interessenten bei der ersten Gemeindevertretersitzung im neuen Jahr war vor allem darauf zurückzuführen, dass eine Entscheidung über das weitere Verfahren zur Verwirklichung eines regionalen Reitwegekonzeptes gefällt werden sollte. Mehr als 20 Einwohner konnte Bürgermeister Hans-Heinrich Christiansen im Freienwill-Krug begrüßen.

Bei diesem Tagesordnungspunkt kamen die Interessengruppe der Reiter und auch die Grundstücks- und Waldeigentümer zu Wort. Um das Reitwegekonzept der Aktivregion „Mitte des Nordens“ innerhalb der Gemeinde verwirklichen zu können, wurden umsetzbare Vorschläge der Reiterschaft erwartet. Nicht alle Gemeindevertreter konnten sich deren Argumentationen anschließen und versagten ihre Zustimmung zur Fortführung der Maßnahme. Auch seitens der Grundstückseigentümer gab es einige Bedenken. Dennoch entschied sich eine Mehrheit für eine weitere Unterstützung des Aktivregion-Konzepts, dessen genaue Umsetzung in Freienwill noch thematisiert werden soll.

Das Genehmigungsverfahren zum Baugebiet an der Schulstraße hat sich verzögert. Die Beschlüsse über die sechste Änderung des Flächennutzungsplans und der Bebauungsplan Nr. 7 „Schulstraße“ waren bereits im vergangenen Jahr gefasst worden. Durch eine gesetzliche Neuregelung wurde es aber erforderlich, alle in dieser Sache gefassten Entscheidungen in einer kurzfristig im November einberufenen Gemeindevertretersitzung aufzuheben. Mit neuen Fristen versehen, wurden sie erneut auf den Weg gebracht, sodass nunmehr die Wiederholung der Beschlussfassungen auf der Tagesordnung stand. Bei der Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen wurden keine neuen Erkenntnisse gewonnen. Die Auftragsvergabe für die Ausschreibung der Erschließungsarbeiten, die für die 20 Baugrundstücke ein geschätztes Volumen von knapp einer halben Million Euro umfasst, wurde beschlossen.

Innerhalb des Amtes Hürup wird es einen Pool geben, in dem alle Gemeinden ihre zur Verfügung stehenden Wohnraumkontingente zusammenlegen, um sie bei Bedarf und nach Absprache optimal nutzen zu können. Die Anträge ortsansässiger Vereine und Verbände auf finanzielle Unterstützung waren vom Finanzausschuss geprüft worden und wurden nun im Gemeinderat genehmigt. Alle erhalten wie beantragt ihren Zuschuss. Auch ein Zuschuss für die Betreuungsmaßnahme eines dänischen Schülers wird gewährt.

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erstellt am 16.Jan.2014 | 07:45 Uhr

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