Hasselberg : Franke bleibt Dorfchef

Bürgermeister Hans-Heinrich Franke (l.) und Stellvertreter Daniel Johnsen.
Bürgermeister Hans-Heinrich Franke (l.) und Stellvertreter Daniel Johnsen.

Neuer Stellvertreter des Bürgermeisters ist Daniel Johnsen. Die erforderliche Erweiterung der Kita soll in die Wege geleitet werden.

shz.de von
02. Juli 2018, 12:15 Uhr

Hasselberg | Seit 35 Jahren ist Hans-Heinrich Franke (71, CDU) Mitglied der Hasselberger Gemeindevertretung, seit 15 Jahren Bürgermeister. Nun wurde er im Amt bestätigt. Die fünfköpfige CDU-Fraktion, die jeweils drei Männer und Frauen starken Fraktionen von SPD und Wählergemeinschaft hatten eine gemeinsame Vorschlagsliste für die Personalien der konstituierenden Sitzung erarbeitet, und so gingen die Wahlen zügig und einmütig über die Bühne.

Neuer erster stellvertretender Bürgermeister wurde Daniel Johnsen (32, SPD), Steuerberater und Hasselbergs Wehrführer. Zweiter Stellvertreter bleibt Uwe Deerberg, der in Abwesenheit gewählt wurde. Stellvertretendes Mitglied im Amtsausschuss wurde Ernst-Wilhelm Greggersen. Zum Vorsitzenden des Finanzausschusses bestimmten die Gemeindevertreter Gerd-Ludwig Kraack, zum Vorsitzenden des Bauausschusses Sönke Hansen und zur Vorsitzenden des Ausschusses für Touristik, Kultur und Sport Ines Wilk. Thomas Boysen wird die Gemeinde im Touristikausschuss des Amtes vertreten. Willi Kunde, Walter Thomsen und Horst-Günter Schnau schieden aus der Gemeindevertretung aus.

Nach den Personalien ging es um die Erweiterung der Kita in Kieholm. Diese sei dringend notwendig, unterstrich Franke. Die Kostenschätzung beläuft sich auf rund 630 000 Euro. Da sich die Förderquote verringert hat, müsse vom Amt ein neuer Antrag gestellt werden. Dafür ist es erforderlich, dass die Gemeinden Rabel, Kronsgaard, Maasholm und Hasselberg gleichlautende Beschlüsse hinsichtlich der gemeindlichen Anteile fassen.

Ein weiterer Beschluss besagt, dass das Baugebiet „Süderfeld III“ in zwei Bauabschnitten geplant werden soll. Sobald das Land die Kontingente – für Hasselberg gibt es noch zehn Grundstücke – neu geregelt hat, soll mit der Vermarktung begonnen werden.

Thema im Verwaltungsbericht des Bürgermeisters war die nach einem Feuer vor vier Jahren in Schwackendorf zurückgebliebene Schutthalde. Franke sprach von einer „wilden Deponie“. Dass der Kreis als Bauaufsicht dies zulasse, sei unverständlich. Franke warf die Frage auf, ob der Kreis ebenso untätig wäre, würde sich eine solche Schutthalde vor dem Kreishaus befinden.

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