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Veranstaltungshalle in Flensburg : Förde-Show-Concept bleibt Herr im Deutschen Haus

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Vertrag mit dem privaten Betreiber wird um weitere zehn Jahre verlängert

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2017 | 08:00 Uhr

Das Deutsche Haus, gerade Veranstaltungsort des Neujahrsempfangs mit mehr als 2000 Gästen und Oberbürgermeisterin Simone Lange, wird weiter von Förde-Show-Concept und deren Tochtergesellschaft Deutsches Haus Veranstaltungsstätten GmbH betrieben. Geschäftsführer Peter Thomsen bestätigte gestern gegenüber dem Tageblatt, dass der Vertrag um weitere zehn Jahre verlängert worden sei: „Dann muss die Stadt mit uns zufrieden sein“, folgert Thomsen.

Seit Fertigstellung des Hauses mit seinen 1400 Plätzen im Jahr 1930 waren Veranstaltungen Kern der Nutzung des Gebäudes. Die Bandbreite reicht heute von großen Motto-Partys und Abibällen über Stehplatzkonzerte von Jan Delay oder Fettes Brot bis zum Flensburger Bach-Chor oder dem Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchester.

Anfangs als reiner Vermieter agierend, setzten die Betreiber mittlerweile rund die Hälfte der Veranstaltungen selbst um und begrüßten jedes Jahr damit mehr als 100  000 Besucher.

Auch anspruchsvolle Filmfans kommen seit mehr als 20 Jahren im Deutschen Haus auf ihre Kosten. So haben im Jahr 2016 beispielsweise über 30  000 Menschen die „51 Stufen“ zum gleichnamigen hauseigenen Programmkino bewältigt, das immer im November mit den Flensburger Kurzfilmtagen auch Austragungsort eines kleinen, aber feinen Filmfestivals ist.

Unter der Leitung von Förde-Show-Concept ist in dem Gebäude viel passiert. Es wurde in moderne Veranstaltungstechnik wie zum Beispiel Lichttechnik investiert, und neben einem neuen Bühnenbelag sowie neuen Tresenanlagen wurde durch die Bannerfläche am Haus, Stuhlsponsoring und Benefizveranstaltungen auch eine neue Rangbestuhlung refinanziert. Nächstes Projekt ist eine Erneuerung der Saalbeleuchtung.

Aktuell drücken Peter Thomsen und sein Team vor allem die Mehrkosten durch den höheren Mindestlohn. Er befürchtet: „Mietpreiserhöhungen werden nicht ausbleiben.“

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