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Auguste-Viktoria-Schule Flensburg : Fluch der Karibik à la Flensburg

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Schülerinnen und Schüler der Auguste-Viktoria-Schule vertraten Schleswig-Holstein würdevoll bei der Bundesbegegnung „Schulen musizieren“

Schon zum 19. Mal fand in diesem Jahr die Bundesbegegnung „Schulen musizieren“ statt. Alle zwei Jahre treffen sich Musikensembles aller Schularten, um ihr Können einander und einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Zuvor werden auf regionaler und Landesebene die Schulensembles ausgewählt, die bei der Begegnung ihr jeweiliges Bundesland repräsentieren.

Und das können sie mit ganz unterschiedlichen musikalischen Beiträgen machen: In Bigbands, Bläserklassen, Tanzgruppen oder anderen Formationen stellen sich die Schüler dem Publikum. In diesem Jahr konnte sich auch das Orchester der Flensburger Auguste-Viktoria-Schule, unter der Leitung von Christoph Schmidt (57), dafür qualifizieren, Schleswig-Holstein zu vertreten.

Vom 18. bis 21. Mai duften 49 Mitglieder des Orchesters dafür nach Karlsruhe, den diesjährigen Austragungsort, reisen. „Für unsere Schüler war das eine Ehre. Das war nicht nur eine Klassenfahrt, sie wollten uns würdig vertreten“, erzählt die stellvertretende Leiterin der Auguste-Viktoria-Schule, Martina Burchardi (56). Jedes Ensemble musizierte einmal am Tag vor Publikum, der Höhepunkt war für die Flensburger aber das Konzert am Sonnabendabend im eindrucksvollen, klassizistischen Konzerthaus. Sonst kann man in dem stilvollen Bau Konzert- und Theateraufführungen erleben, an diesem Tag gehörte die Bühne aber den Schülern. „Wir wurden sehr gut aufgenommen“, so Schmidt. Die Zuschauer waren nach ihrem letzten Stück, der Suite aus „Fluch der Karibik“, begeistert. Schleswig Holstein hat sich sehr gut präsentiert“, erzählt er weiter. Das Publikum applaudierte lange, es gab sogar Rufe nach einer Zugabe. Martina Burchardi fügt hinzu: „Wir waren wirklich unheimlich stolz.“

Der Erfolg sei aber kein Zufall, erklärt Schulleiter Markus Eckert (58). Schon in der 5. und 6. Klasse fangen die interessierten Schüler an, Streichinstrumente zu lernen, so dass sie später in das Vororchester aufgenommen werden können, das sie durch die Mittelstufe hinweg besetzen. Später werden sie dann Teil des Schulorchesters. Das hohe Leistungsniveau wird „über lange Jahre angebahnt“, so Eckert. Auch die persönliche Beziehung der Schüler zum Orchesterleiter Christoph Schmidt spiele eine wichtige Rolle, sagt der Schulleiter: „Da wird dann auch mal eine Pizza zusammen gegessen.“

Die Schule wollte ihren Nachwuchsmusikern schon immer beibringen, für Publikum zu spielen und sich mit ihrer Musik vor anderen ausdrücken zu können. „Sie sollen das nicht einfach nur runter fideln“, meint Schmidt. Die Bundesbegegnung war dafür sehr gut geeignet, erzählt er: „Natürlich waren die anderen Ensembles vom Niveau her ähnlich wie wir, aber sie haben das Publikum nicht so mitgerissen.“

Für Martina Burchardi ist klar: „Die Schüler werden sich daran immer erinnern!“ Markus Eckert stimmt ihr zu: Als Vertreter Schleswig-Holsteins an der Bundesbegegnung teilzunehmen, war in jedem Fall „ein schulisches Highlight“.



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