SPD-Chefposten in der Stadt : Florian Matz kandidiert erneut

Florian Matz wurde im vergangenen Jahr als SPD-Kreischef abgewählt.
Florian Matz wurde im vergangenen Jahr als SPD-Kreischef abgewählt.

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15. Februar 2018, 19:33 Uhr

Flensburgs SPD-Chef Florian Matz (40) wird trotz der erfolglosen Bewerbung um einen vorderen Listenplatz für die Kommunalwahl am 6. Mai wieder als Parteivorsitzender kandidieren. „Ich habe den Kreisvorstand informiert, dass ich mich auf dem Kreisparteitag am 3. März zur Wahl stelle“, erklärte Matz gestern auf Tageblatt-Anfrage. Er habe zwar nach dem Ausgang der Listenaufstellung zunächst gezögert. Nach einer guten Woche Bedenkzeit findet er es aber genau richtig, sich wieder zur Wahl zu stellen. Gerade weil sich unterschiedliche Positionen gezeigt hätten: „Ich bin gewohnt, für meine Positionen zu kämpfen.“ Er sei vielfach angesprochen und ermuntert worden weiterzumachen – und jetzt sei er gespannt, wie die Mitglieder reagieren.

Ob es einen oder mehrere Gegenkandidaten gebe, ist nach seinen Informationen bislang offen: „Ich kann es mir vorstellen“, sagt Matz. Allerdings wisse er bislang nicht, wer es sein könnte, sagt aber auch: „Wettbewerb muss in einer Partei möglich sein.“

Die Kritik an ihm bleibt für Matz etwas nebulös: „Einige haben sich zu wenig eingebunden gefühlt. Es ist wichtig, jeden mitzunehmen.“ Vor allem mit seinem Vorstoß, das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) in Flensburg auszuprobieren, der auch vom Oberbürgermeisterin Simone Lange unterstützt wird, hatte Matz sich in der Partei nicht nur Freunde gemacht. Und Florian Matz ahnt: „Meine Kritik an Ralf Stegner hat auch eine Rolle gespielt.“

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