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Retrospektive Hans Christiansen : Flensburgs unbekannter Jugendstil-Star

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Eine Ausstellung mit Werken des -Künstlers Hans Christiansen ist in Darmstadt, München, Berlin und Flensburg zu sehen.

Ein bedeutender Flensburger geht auf Wanderschaft durch die Museen: In dieser Woche wurde auf der Darmstädter Mathildenhöhe die Ausstellung „Hans Christiansen – Die Retrospektive“ eröffnet. Beginn einer deutschlandweiten Würdigung des Flensburger Künstlers und Mitbegründers des Deutschen Jugendstils, die noch in Bröhan-Museum in Berlin, in der Villa Stuck in München und schlussendlich auf dem Flensburger Museumsberg zu sehen sein wird.

Zur Vernissage der Ausstellung waren auch Oberbürgermeister Simon Faber und das Kuratorenteam Dr. Dorothee Bieske und Dr. Michael Fuhr, Leiter des Museumsberges angereist. „Als Stadt des Jugendstils ist Flensburg nicht bekannt – noch nicht!“ sagte Oberbürgermeister Simon Faber bei seiner Eröffnungsrede und gab den Hinweis, dass Flensburg zwar keine Mathildenhöhe, wohl aber eine Mathildenstraße hätte, die wie besonders auch die Flensburger Toosbüystraße deutlich erkennbar von Dutzend hübschen Häusern im Jugendstil gesäumt sei. Dass Hans Christiansen (1866 - 1945), einer der Mitgründer und markantesten Vertreter des deutschen Jugendstils, aus Flensburg stamme, sei dagegen wohl weitaus weniger offensichtlich. Christiansen hatte seine Karriere mit einer Ausbildung zum Dekorationsmaler in Flensburg begonnen, kam dann nach dem Wechsel auf die künstlerische Schiene in Hamburg, Paris und zuletzt in der Darmstädter Künstlerkolonie mit seinen Ausstellungen in Paris und St. Louis zu Weltruhm. Auf Initiative von Dr. Michael Fuhr wurde in Kooperation mit der Darmstädter Mathildenhöhe die Ausstellung ins Leben gerufen.

Oberbürgermeister Simon Faber wünschte der Ausstellung überschäumende Kritiken und rekordverdächtige Besucherzahlen. „Das hätte sie verdient.“

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erstellt am 18.Okt.2014 | 12:29 Uhr

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