Flensburgs Reggae-Spezialisten

Bei den wöchentlichen Bandproben bereitet die Band ihr Programm für die Konzertsaison vor.
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Bei den wöchentlichen Bandproben bereitet die Band ihr Programm für die Konzertsaison vor.

Im Sommer letzten Jahres wurde die Band „Spontaneous“ gegründet – und hat inzwischen ein ansehnliches Repertoire entwickelt

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05. Juni 2014, 11:24 Uhr

Eine der erfrischendsten, jungen Bands der lokalen Musikszene wurde vor nicht einmal einem Jahr aus der Taufe gehoben: „Spontaneous“ – gegründet im August 2013. Alles nahm seinen Anfang in der Begegnung des Frontsängers Alex Bergfeld mit dem Bassmann Jens Oke Johannsen. „Joka“ war schon seit Jahren begeisterter Reggae-Fan, bei Alex wuchs auf Reisen nach Ghana und Jamaika der unwiderstehliche Drang, genau diese Musik spielen zu wollen.

Man beschloss konsequenterweise, ein gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen .„Wir haben uns spontan bei mir Zuhause getroffen, um zu jammen und uns auszutauschen“, erzählt Joka. Schnell wuchs die Gruppe, so dass nach wenigen Monaten ein Probenraum benötigt wurde. Den fand man im Gebäude des Offenen Kanals, und auch die Gruppe wuchs zu einer festen Formation zusammen. Sie besteht neben den beiden Gründungsmitgliedern aus Jonas Hüneke (Gitarre), Marcel Steiner (keyboards), Clemens Durak (Saxofon) und Kojo Afriyie (Schlagzeug).

Warum Reggae? „Ganz einfach wegen des Vibe, es geht um das Gefühl, das sich im Zusammenspiel einstellt, sobald Reggae-Schallwellen durch die Luft gleiten – was viel zu selten in Flensburg der Fall ist“, meint Joka. „Reggae ist verspielt und locker und trotzdem ein sehr sozialkritisches Genre.“

Genau das ist die Basis, auf der die Band aufbauen, sich musikalisch weiterentwickeln und andere Stile einbringen will. „Vieles entsteht direkt beim Jammen und Improvisieren“, sagt Drummer Kojo. Habe man anfangs noch auf Kompositionen von Reggae-Ikone Bob Marley oder Newcomer Chronixx zurückgegriffen, so sind inzwischen viele eigene Songs entstanden, die auch andere Musikformen streifen, wie etwa Samba oder solche, die eher in Pop-Gefilden anzusiedeln sind. „Dabei ergänzen wir uns sehr gut, weil jeder sich einbringen kann“, betont Joka. „Wir unterstützen uns gegenseitig mit Ideen, was zu einer hervorragenden Banddynamik geführt hat.“

Ihren ersten Auftritt hatte „Spontaneous“ bei einer Weihnachtsshow 2013, die von Sportstudierenden der Uni Flensburg organisiert wurde. Das Sextett sorgte in einer Pause für musikalische Unterhaltung – mit einem eigens dafür arrangierten Medley. Kojo schwärmt noch heute davon. „Vor 2000 Menschen in der Flens-Arena zu spielen, das war total abgefahren.“


Für die Sommer-Saison sind mehrere Auftritte in Planung. Daten und Infos werden über Facebook „Spontaneous“ verbreitet. Wer mit der Band in Kontakt treten möchte, kann dies über diese Seite oder per E-Mail tun: spontaneous-band@web.de



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