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Natur : Flensburgs grüne Seiten für Familien

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Kinder- und Jugendbüro veröffentlicht eine Broschüre mit Angeboten für Aktivitäten in der städtischen Natur.

„Mami, ich gehe raus und komme heute Abend wieder.“ Eine solche Ansage aus Kindermund dürfte heutzutage selten sein, vermutet Thomas Dau-Eckert. Heute entschieden eher die Eltern über die Aktivitäten ihrer Kinder, auch in der Natur, beobachtet der Leiter des Kinder- und Jugendbüros. Und genau deshalb gibt das Büro Erwachsenen ebenso wie Kindern die neue Broschüre „Natur erleben in Flensburg“ an die Hand und finanziert sie auch. Darin bündeln die Akteure und Partner die Angebote, die es seit Jahren schon in Flensburg gibt. Thomas Dau-Eckert hält wie zum Beweis ein dickeres Heft in die Luft, das sich vor rund 15 Jahren dem „Naturnahen Spielen“ in der Stadt widmete. Vier naturnahe Spielflächen gebe es in Flensburg, weiß er und auch, dass insbesondere Vogelsang und Sophienhof die Kinder entwachsen. Veranstaltungen sollen wieder neue Naturfreunde locken, darunter ein Erlebnis-Nachmittag am Freitag von 15.30 bis 18 Uhr mit Waldpädagogin auf der Spielfläche Vogelsang in Engelsby.

„Leute sind neugierig“, sagt Dr. Dennis Barnekow vom Institut für mathematische, naturwissenschaftliche und technische Bildung an der Universität Flensburg. Das erlebe er immer wieder, wenn Passanten die Kescher und übrigen Utensilien entdecken, die er im Ostsee-Labor am Ostseebad nutzt. „Am Strand wird nicht nur randaliert, sondern auch geforscht“, morgens zum Beispiel mit Schulklassen. Dr. Werner Barkemeyer leitet mit dem naturwissenschaftlichen Museum ein Haus, das naturpädagogische Veranstaltungen gern und häufig nach draußen verlagert, Fledermausführungen zum Beispiel. 65 Angebote an neun Natur-Orten und einen Terminkalender beinhaltet die frisch und in einer Auflage von 2500 Exemplaren gedruckte Broschüre, die öffentlich ausgelegt wird.

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