Serie Flensburger Quartiere : Flensburgs größter Stadtteil

Typisch Mürwik: Der Marrensdamm mit dreigeschossigem Wohnungsbau (links).
Typisch Mürwik: Der Marrensdamm mit dreigeschossigem Wohnungsbau (links).

Forum Mürwik kümmert sich um Verkehrsprobleme und andere Sorgen der Bürger

shz.de von
04. Januar 2018, 18:29 Uhr

Mürwik ist der bevölkerungsreichste Stadtteil in Flensburg; etwa jede sechste Person ist hier gemeldet. Dagegen ist die Zahl der Personen im Alter von 18 bis 30 Jahren unterdurchschnittlich. In Mürwik überwiegen Bewohner im höheren Alter. Seit einigen Jahren ist hier im Nordosten Flensburgs das Forum Mürwik aktiv. Deren Mitglieder äußern sich so zur derzeitigen Lage im Stadtteil:

Wie würden Sie das Besondere an Ihrem Stadtteil/Viertel beschreiben?

Im Stadteil Mürwik wohnen die meisten Menschen im Rentenalter mit ihren vielfältigen Bedürfnissen.

Auf welchem Gebiet hat sich im Stadtteil im Jahr 2017 etwas bewegt?

Eine gut handhabbare Homepage für alle Altersgruppen konnte erstellt werden. Maßnahmen zur Landschaftspflege wurden mit Unterstützung des Technischen Betriebszentrums (TBZ) bei mehreren Aktionstagen durchgeführt.

Was ist das größte Thema, das 2017 im Stadtteil liegen geblieben ist?

Die mangelhafte Umsetzung der vielfältigen Aufgaben bei der Unterstützung von unseren Mitbürgern zur Alltagsbewältigung, zum Beispiel: die Wegeverbindung zwischen Heinz-Krey-Hof und Fördestraße, die Reparatur der Uhr am Twedter Plack, Hinweisschilder für öffentliche Toiletten, Straßenbelagerneuerung, Problem des Bürgersteiges zwischen Twedter Plack und Sky (zwei Kinderwagen bzw. Rollator kommen hier nicht aneinander vorbei).

Wie soll es mit diesem Thema weitergehen und wie könnte es vorankommen?

Weitere schriftliche und mündliche Anfragen an die Verwaltung zur Abarbeitung der an uns herangetragenen Mängelliste. Zum Beispiel bei der weggefallenen Wegeverbindung.

Welches weitere Thema wollen Sie 2018 anpacken?

Wir planen die Systematisierung landschaftspflegerischer Aufgaben (Twedter Mark und mehr) mit den zuständigen Behörden.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Kontakt zwischen Forum und Rathaus?

Die Angebote der Stelle zur Bürgerbeteiligung für die Forumstreffen waren ausreichend.

Wie beurteilen Sie das erste Amtsjahr der Oberbürgermeisterin mit Blick auf Ihren Stadtteil?

Besondere Veränderungen waren nicht festzustellen.
Was wünscht sich Ihr Stadtteilforum von der neuen Ratsversammlung, die im Frühjahr gewählt wird?

Mehr Kontakt mit politischen Mandatsträgern, um eigene Erfahrungen bei der Stadtplanung und deren Umsetzung einzubringen.

Welches Thema in Ihrem Stadtteil hätte mehr Aufmerksamkeit verdient?

Die Systematisierung landschaftspflegerischer Aufgaben wie zum Beispiel Aufrufe für Umwelttage.

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