Flensburgs größte Familienfeier wird 30

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26. Juni 2009, 03:59 Uhr

Flensburg | Schatzsuchen im Stroh, Seilbahn fahren beim THW und das Kistenstapeln mit der Feuerwehr - beliebte Aktionen, die auch beim 30. Solitüde-fest des ADS Grenzfriedensbundes für jede Menge Spaß sorgen sollen. Unter dem Motto "Fest der Minderheiten" geht es morgen um 14 Uhr los.

Um 15 Uhr wird das Sommerfest von Ernst Peter Rodewald (ADS) und dem dänischen Generalkonsul Henrik Becker-Christensen eröffnet. Wieder einmal wollen die Veranstalter das Strandbad für vier Stunden in eine riesige, kostenfreie Spielmeile verwandeln. Neben über 50 Spielangeboten gibt es Live-Musik und Aufführungen auf zwei Bühnen.

Mitorganisator Hans Clausen war schon vor dreißig Jahren beim ersten Solitüdefest dabei: "Bei Regenwetter wurde auf der Waldlichtung mit fünf Ständen das erste Solitüde Fest gefeiert", erinnert er sich. Dann sei es aber "rasant aufwärts" gegangen, als die Veranstaltung an den Schleswig-Holstein Tag gekoppelt wurde. Auch Prominente wie Björn Engholm und der damalige Bundespräsident Carstens kamen als Redner zum Fest, das damals noch unter dem Titel "Das Sommerfest in Solitüd - för lütte un för groote Lüüd" stand.

Seit Jahren schon laufen bei Alli Hasbach, Leiterin des Hauses der Familie, die organisatorischen Drähte zusammen. Mitveranstalter sind Stadt und TBZ, Vereine, Jugendzentren, Sportgruppen, Initiativen und Gruppen aus der gesamten Stadt. "Viele Familien freuen sich jedes Jahr auf die Veranstaltung, die immer friedlich, ohne Alkohol und mit kostenfreien Spielaktionen abläuft", sagt sie. Erwartet werden wieder mehrere Tausend Besucher.

Dieses Mal sind neben vielen dänischen Einrichtungen erstmals die Vertreter des Bundes deutscher Nordschleswiger und der Jugendhof Knivsberg mit von der Partie. Finanziell wird das Solitüde Fest von der ADS, der Sparkassenstiftung und dem SBV gefördert.

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