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Einweihung : Flensburgs erster Spielplatz ist schon fit für die Saison

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Seit Mittwoch darf sich Klein und Groß an den neuen Geräten des Spielplatzes Friedheimer Platz austoben

Fast ein Jahr haben sie auf diesen Tag gewartet – nun ist es endlich soweit: Der neue Spielplatz „Friedheimer Platz“ an der Osterallee ist saniert. Die „Anstifter“ des Sanierungsprojekts, Janina Opitz, Katharina Lorenzen und Bente Hand vom Kinder-und Jugendbüro, luden jetzt zur Einweihung ein.

Jedes Jahr erneuert die Stadt drei der rund 40 Spielplätze: Letztes Jahr waren es die Segelmacherstraße, die Diblerstraße und die Grüne Linie in Weiche. Dieses Jahr bildet der Friedheimer Platz den Auftakt, saniert werden auch der Gartenstadt-Spielplatz und der an der Schule Engelsby.

Die Planung für den Friedheimer Platz begann im Mai, als sich das dreiköpfige Team des Spielmobils mit Eltern, Kindern und Anwohnern in eine Zukunftswerkstatt zusammengesetzt hatte, um Ideen für die Umgestaltung des Spielplatzes zu sammeln. Dabei hatten die Kinder das Sagen: „Der Spielplatz wurde frei nach den Wünschen der Kinder entwickelt“, sagt Janina Opitz. Am Ende der Zukunftswerkstatt hätten sie eine üppige Wunschliste erstellt. Dann stimmten die Kinder für ihre Lieblingsgeräte ab. Schließlich sei ein Spielplatz von Kindern für Kinder entstanden. Zentrale Figur des Spielplatzes ist eine Mobilus-Wippe, von den Kindern liebevoll „Bibi-Blocksberg-Wippe“ getauft. Die Geschichte hinter dem Namen: „Man fliegt ganz hoch, wie Bibi Blocksberg auf ihrem Besen“, sagte eines der Mädchen während der Zukunftswerkstatt. Damit hatte das kleine Mädchen alle Kinder direkt für ihre Idee der Bibi-Wippe begeistert. An zweiter Stelle stand für die Kinder das Klettern. Das alte Klettergerüst wurde abgerissen. An seiner Stelle steht nun eine neue, sichere Kletterkombination. Janina Opitz macht auch auf die neue Tango-Schaukel aufmerksam, auf der jetzt drei Kinder Platz finden. Der Spielplatz sei nun auch für die ganz Kleinen geeignet.

Der Weg vom Konzept bis zur Eröffnung erwies sich allerdings als langwierig. „Die Büroleute mussten noch lange an unserem Spielplatz arbeiten“, so Janina Opitz. Die Geduld zahlte sich aus.

In dieser Woche trotzten die ersten zehn Kinder Wind und Wetter und durften die neuen Geräte endlich ausprobieren. Zur Feier des Tages gab es Stockbrot vom Jugendzentrum Breedland. Das bietet von Mai bis September jeden Mittwoch von 15 bis 17.30 Uhr an. Erkennungssymbol ist das Breedland-Spielmobil.

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