Winterlandschaft : Flensburgs beste Pisten

<strong>Karin Weychardt</strong> mit Sohn Lewin  Foto: wb
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Karin Weychardt mit Sohn Lewin Foto: wb

Christiansenpark, Wasserturm, Stadion oder Osbektal – wo rodeln derzeit Familien am liebsten? Sogar Gäste aus Tirol finden Gefallen am Norden im Winter.

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18. Januar 2010, 12:10 Uhr

Flensburg | Was Fußgänger wie Radfahrer sonst häufig zur Verzweiflung treibt, macht Flensburg im Winter 2010 zum Rodlerparadies. Wohl keine Stadt in Norddeutschland hat so viele schöne citynahe Rodelpisten zu bieten. Vom Ostseebad bis nach Solitüde und in den Parks - überall sind prima Pisten zu finden.

Karin Weychardt mit Sohn Lewin rodelt im Christiansenpark. "Geschützt durch die Parkanlage können sich Kinder hier gefahrlos im Schnee tummeln", findet sie. "Selbst auf der vereisten Bahn kann man gut rutschen", sagt Lewin. Einige Eltern treffen sich hier gerne zum Wintervergnügen. Auch Parkplätze vorhanden sind.

Andere schwören auf die Pisten am Wasserturm, wo gestern früh ab 10 Uhr zunächst viele Kinder mit ihren Eltern ins Tal brausten. Auf der gewellten Piste sind Vorkenntnisse von Vorteil. Tatjana mit ihrem Mann Juri und Sohn Nikita sind dort schon gewesen, zumal es zwischen Tomatenberg und Wasserturm im Volkspark gleich mehrere Strecken gibt.
Tirolerin auf norddeutschen Pisten
Nicht weit vom Wasserturm gibt es noch zwei weitere Bahnen. Eine der besten liegt in Fruerlund fast am Stadion: Der Rodelberg ist sicher, da er leicht ausläuft und eine Welle in der Mitte hat. Parken können die Eltern gleich vor dem Stadiontor. Helga Piccolruaz aus Tirol war hier mit ihrer Tochter Helena auf dem klassischen Holzschlitten unterwegs. Mit dem bei E-Bay besorgten Schlitten geht es hinab ins Tal. Auch die Freundinnen Jennifer, Jana und Lena Marie testeten diese Rodelbahn. "Wir sind extra aus Handewitt hierher gekommen und sind von dem Rodelberg am Stadion begeistert."

Drei Berghänge gibt es im Osbektal. In fast ruhiger Natur kann man hier die vielleicht längste Piste der Stadt befahren.

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