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Catch the Millionaire 2014 : Flensburgerin will sich einen Millionär angeln

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Flensburgerin Saskia Knabe ist eine der Kandidatinnen von „Catch the Millionaire“. Das Tattoo-Modell gibt Einblicke in die TV-Datingshow.

Flensburg | „Selber wäre ich nie auf die Idee gekommen, mich zu bewerben“, sagt Saskia Knabe. Die 26-Jährige kommt gerade von der Arbeit im Flensburger Rathaus und sitzt ganz entspannt auf dem Sofa. Sie ist elegant gekleidet. Auf den ersten Blick fallen ihre bunt tätowierten Arme und die Piercings ins Auge. Seit Donnerstag ist Saskia Knabe im Fernsehen zu sehen. Sie ist eine von 18 jungen Frauen, die in der Datingshow „Catch the Millionaire“ um die Gunst des schwerreichen Hamburgers Paul buhlen. Allerdings gibt es da noch ein Problem: Außer Paul gibt es noch zwei andere Herren in der Show, und im Gegensatz zum Publikum wissen die Damen nicht, wer der Millionär ist. Für Saskia Knabe war das, so sagt sie, von Anfang an Nebensache. „Ich wollte einen interessanten Mann kennen lernen und nicht unbedingt einen Millionär. Solange ein Mann auf seinen eigenen Füßen steht, reicht mir das.“ Einige Frauen hätten aber von Anfang an deutlich gemacht, dass sie nichts dagegen hätten, sich in der Show einen Millionär zu angeln. „Wir haben natürlich immer spekuliert, aber es war gar nicht so leicht, weil sich die anderen beiden gut verstellt haben.“

Aber wie wird man eigentlich Kandidatin bei einer Datingshow? Saskia Knabe ist über eine Online-Casting-Agentur angeschrieben worden, bei der sie als Tattoo-Modell angemeldet ist. Ob sie nicht Lust hätte, an einem Dating-Format teilzunehmen? „Erst habe ich abgelehnt, aber irgendwann habe ich gedacht: Warum eigentlich nicht? Ich habe ja nichts zu verlieren und bin Single. Das ist doch eine Chance, mich zu verlieben.“ In erster Linie aber sei die Show für sie ein großes Abenteuer gewesen, bei dem sie nicht unbedingt die Erwartung gehabt habe, den Mann fürs Leben kennen zu lernen.

Die drei Männer fand Saskia Knabe aber dann doch gleich sehr interessant. „Sie sahen alle sehr gut aus und waren in einem für mich passenden Alter. Alle drei sahen so aus, als wären sie Models.“ Auf den ersten Blick habe sie – allein vom Optischen her – zu dem Kandidaten Peter tendiert, der tatsächlich im echten Leben als Model arbeitet. „Aber gleich am ersten Abend hatte ich ein Gespräch mit Paul aus Hamburg – und danach hatte ich kein Interesse mehr an den anderen. Er war lockerer und hat mir einfach besser gefallen.“ Es sei aber sehr hart gewesen, sich näher zu kommen. „Da waren ja immer drei bis fünf Nebenbuhlerinnen um jeden Mann. Es war nicht so wie sonst, wo man als Frau ja eher selber im Mittelpunkt steht. Hier musste man um den Mann kämpfen.“ Auch an die Kameras habe sie sich erst einmal gewöhnen müssen. Irgendwann habe man die allerdings kaum noch bemerkt und sei sogar in kleine Lästereien verfallen oder habe ungestört geflirtet. „Aber natürlich muss man immer aufpassen, wie man sich gibt und dass man sich vor der Kamera nichts zu schulden kommen lässt. Ich musste ja schließlich danach wieder in mein normales Leben zurück.“

Während andere Frauen vor der Kamera zu vollkommen anderen Menschen geworden seien und versucht hätten, um jeden Preis aufzufallen, habe sie versucht, sich selbst treu zu bleiben. Das sieht man auch immer wieder in der Fernsehshow: Während andere Kandidatinnen überdreht auf den Betten herumhüpfen, mit aller Macht versuchen, die Männer für sich zu gewinnen oder ihre Konkurrentinnen anzicken, bleibt Saskia Knabe eher die ruhige Person im Hintergrund. Nachdem sie die erste Folge der Show im Fernsehen gesehen hat, ist die 26-Jährige trotzdem ein bisschen enttäuscht: Vieles, das passiert sei, habe die Produktionsfirma nicht gezeigt – ihr langes Gespräch mit Paul am ersten Abend zum Beispiel, das sei offenbar nicht spektakulär genug gewesen.

Mittlerweile ist es vier Monate her, dass die Show abgedreht worden ist. Saskia Knabe ist in ihr ganz normales Leben in Flensburg zurückgekehrt. Sie arbeitet als Angestellte im gehobenen Dienst im Jugendamt und geht in ihrer Freizeit ins Fitness-Studio oder trifft sich mit Freunden. Seit am Donnerstag die erste Folge im Fernsehen ausgestrahlt worden ist, denkt sie aber wieder öfter an die Zeit in der Toskana zurück – „auch ein bisschen mit Wehmut, ich vermisse die Mädels.“ Wie es mit Saskia Knabe und den drei Männern weitergegangen ist, das darf sie nicht verraten. Dafür müsste man sich die nächsten Folgen der Serie „Catch the Millionaire“ ansehen, die donnerstags um 20.15 Uhr auf Pro Sieben läuft.

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erstellt am 08.Sep.2014 | 15:00 Uhr

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