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Bier und Limonade verkauft : Flensburger soll 5,1 Millionen Steuern hinterzogen haben

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Aus der Onlineredaktion

Er soll Kopf einer Bande gewesen sein, die Bier- und Limonadenlieferungen von Dänemark nach Deutschland vorgetäuscht hat.

Flensburg/Kiel | Nach mehr als einjährigen Ermittlungen haben Fahnder einen Flensburger festgenommen, der mehr als fünf Millionen Euro dänische Bier- und Umsatzsteuer hinterzogen haben soll. 16 Objekte in Dänemark und Flensburg wurden durchsucht. Dem Unternehmer wird vorgeworfen, als Kopf einer Gruppe seit 2010 die Steuern hinterzogen zu haben, wie Staatsanwaltschaft Kiel und Zollfahndungsamt Hamburg am Dienstag mitteilten.

Der Mann hat den Ermittlungen zufolge Bier- und Limonadenlieferungen nach Deutschland vorgetäuscht, die Waren aber tatsächlich auf dem dänischen Schwarzmarkt verkauft. Die Lieferungen von zwei Komplizen aus Dänemark seien über Scheinfirmen „entsteuert“ worden. Es sei also angegeben worden, die Waren seien nach Deutschland gegangen. Der Hauptverdächtige sitzt bereits in Untersuchungshaft.

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erstellt am 31.Mär.2015 | 11:59 Uhr

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