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Kulturfest : Flensburger Innenstadt wird im Juni bunt

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Kulturfest findet bereits zum dritten Mal statt. Die Veranstalter wollen weniger bekannte Kulturen präsentieren. Doch es ist nicht einfach, an diese heranzukommen.

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2015 | 14:30 Uhr

Flensburg | Die Idee entstand vor zwei Jahren. Damals wollte Marianne Chmielewicz mit ihrer kleinen Kulturgruppe bei den Flensburger Grünen im Sommer ein Fest mit dem Titel „Bunte Innenstadt – Kultur und Kulturen“ veranstalten. Verschiedene Kulturvereine konnten sich zwischen Südermarkt und Nordermarkt präsentieren. Die Veranstaltung kam gut an und wird in diesem Jahr wieder stattfinden – und zwar am 27. Juni von 10 bis 16 Uhr.

Ziel ist es, die Kulturschaffenden mit Kulturmuffeln zusammenzubringen, erklärt Chmielewicz. „In Flensburg gibt es 130 Nationalitäten, das nimmt man so gar nicht wahr.“ Viele Menschen wüssten zudem nicht viel über andere Kulturen. Und genau da will das Organisationsteam der Bunten Innenstadt ansetzen. Rund acht Mitarbeiter gehören zum Team, darunter sind Kultur-, IT- und Marketing-Spezialisten sowie Philosophen.

Nicht nur die Kulturschaffenden, sondern auch die Innenstadtkaufleute beteiligen sich am Kulturfest. „Im vergangenen Jahr hat ein Laden den Teilnehmern eine Steckdose zur Verfügung gestellt“, erinnert sich Chmielewicz. Die Menschen hätten viel Vertrauen.

Im Gegensatz zu Pegida ist die Bunte Innenstadt eine positive Bewegung, die auf kein bestimmtes Ereignis reagiert. „Wir wollen nichts bekämpfen“, stellt Chmielewicz klar. Außerdem soll das Fest nicht zur Gewinnerwirtschaftung dienen.

Das Programm für die Veranstaltung am 27. Juni erscheint Ende Mai. Im vergangenen Jahr hat beispielsweise der Opernchor des Landestheaters gesungen, und es gab mehrsprachige Führungen zu verschiedenen Themen.

Für das Fest hat das Team bis jetzt 39 Anmeldungen bekommen. Noch gibt es freie Plätze. Das Schleswig-Holsteinische Landestheater ist einer der Teilnehmer. Doch das Team der Bunten Innenstadt möchte eher unbekannte Kulturschaffende erreichen. Auch an internationale Gruppen heranzukommen, sei nicht einfach, erklärt Chmielewicz. Aber gerade diese können sich dort einer großen Öffentlichkeit präsentieren.

Wer dabei sein möchte, kann sich per Mail an anmeldung@bunte-innenstadt.de wenden oder im Internet unter www.bunte-innenstadt.de anmelden.

 

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