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Gute Unterhaltung : Flensburger Hofkultur trifft auf Folk-Baltica

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kulturell wird das neue Jahr zu einem Leckerbissen: Die beiden großen Flensburger Musikfestivals rücken zeitlich eng zusammen

shz.de von
erstellt am 02.Jan.2014 | 10:45 Uhr

Die beiden großen Flensburger Musikfestivals rücken zusammen – zumindest zeitlich. Da Folk-Baltica 2014 erst im Mai startet, liegen nur zwei Monate zwischen dem Festival und der Flensburger Hofkultur, die wie immer Mitte Juli beginnt. Beide feiern zudem runde Jubiläen: Folk-Baltica das zehnte, Hofkultur schon das 20. Schon heute steht eine Reihe von Künstlern fest, die auftreten werden.

Aus Schweden kommen die drei Musiker von Väsen zur Folk-Baltica. Olov Johansson (Nyckelharpa), Mikael Marin (Viola) und Roger Tallroth (Gitarre) legten den Grundstein für die moderne, nordische Folkmusik und werden als eines der Highlights beim nächsten Festival angekündigt. Das musikalische Zusammenspiel der drei virtuosen Instrumentalisten ist besonders. Aus einer Kombination von Struktur und Improvisation gelingt es Väsen jedes Konzert einzigartig zu machen.

Einzigartig auch Mari Kalkun aus dem Süden Estlands. Sie singt und begleitet sich selbst auf der Gitarre, dem Akkordeon oder auf der Kannel, einer estnischen Zither. Ihre Lieder komponiert sie zu großen Teilen selbst. Inspiriert wird sie dabei von Folkmusik, estnischer Poesie und der Natur. Viele der Texte wurden von einheimischen Poeten geschrieben, die das Gefühl des ländlichen Lebens, der Wälder und der Landschaft zum Ausdruck bringen. Zusammen mit dem fließenden Klang der estnischen Sprache schafft Mari Kalkun bei ihren Auftritten eine sinnliche Atmosphäre.


Das Instrument des Jahres ist die Stimme


Mit dem Festival dieses Jahres feiert Folk-Baltica zehnjähriges Jubiläum. Was wäre ein Jubiläum ohne einen Rückblick auf Highlights der letzten Jahre? Genau aus diesem Grund wurde Sväng aus Finnland auf die Baltica-Bühnen zurück gebeten. 2009 haben die vier charmanten Herren das Publikum mit ihren Mundharmonikas restlos begeistert.

Die Italienerin Etta Scollo repräsentiert das Hauptinstrument in 2014 – die Stimme. Genau einordnen lässt sich die Musik von Etta Scollo nicht. Ihre Musik enthält Einflüsse aus Jazz, Pop, Barock und natürlich Folk. Auftreten wird sie jedoch nicht allein. Auf dem kommenden Festival 2014 wird sie als Etta Scollo Trio und Scollo con Cello auf die Bühne gehen.

Aus Berlin hat das Trio Rosenrot zugesagt. Jennifer Kothe (Gesang), Hub Hildenbrand (Gitarre) und Denis Stilke (Schlagzeug, Perkussion) erschaffen mit neu interpretierten deutschen Volksliedern eine intime Wohnzimmer-Atmosphäre, welche sich in einen orchestralen Klangraum von immenser Weite verwandeln kann. Das Instrument des letzten Festivals – die Trompete – wird dieses Jahr vom Gesang abgelöst. Mit deutschen Liedern und Jennifer Kothes schöner Sopranstimme wird „trio Rosenrot“ diesen Fokus perfekt präsentieren können.

Die erste Band, die ihre Zusage abgab, war Dreamers Circus. Am 28. Oktober hat der Geiger der Band Rune Tonsgaard Sørensen im Opernhaus Sydney vom dänischen Kronprinzenpaar den „Rising Star Award“ verliehen bekommen. Das Kronprinzenpaar lobte unter anderem seine beeindruckende Leistung und präzise Spieltechnik. Dreamers’ Circus spielen vom 7. bis 11. Mai.

Am 11. Juli werden dann die 17 Hippies die 20. Flensburger Hofkultur eröffnen. Gleich am nächsten Abend kommt das Landesjugendjazzorchester mit der wunderbaren Sängerin Johanna Jürgensen. Aus Dänemark kommt am 19. Juli das a-Capella Quintett Postyr Project, und am 3. August gibt es ein Wiederhören mit der Jazz-Sängerin Cecile Verny und ihrem Quartett. In den Braaschhof wird der Kabarettist Christoph Tiemann eingeladen. Am letzten Wochenende wird es dann karibisch mit der Sängerin Brina und Band.

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