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Gastronomie an der Schiffbrücke : Flensburger Haifischbar darf bleiben

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Stadt Flensburg erlaubt einen befristeten Betrieb bis Mitte September - Betreiber Fabian Keller hofft auf eine Fortführung im kommenden Jahr.

Flensburg | Palmen, Sonnenliegen, Bambustresen und Cocktails – die Haifischbar mit ihrem karibisch-maritimen Flair darf im Hafen bleiben. Am Aufgang zum Bohlwerk direkt neben Museumshafen und Museumswerft werden also auch weiterhin Cuba Libres und Caipirinhas über den Tresen gereicht. „Die Stadt hat mir bis Mitte September das Okay gegeben“, sagt Betreiber Fabian Keller, der bereits seit 2011 mit Getränkeständen auf Stadtfesten aktiv ist. Nach großem Zuspruch des Publikums für die Haifischbar bei der diesjährigen Rum-Regatta, dem anschließenden dänischen Pfingsttreffen und der Classic Week wollte der Flensburger gern auf der vom Museumshafen angemieteten 150 Quadratmeter großen Fläche weitermachen. Er hatte vom Ordnungsamt zunächst eine Ausnahmegenehmigung für die Fortsetzung des Betriebs bis zum 15. Juni bekommen. Danach musste Keller seine charmante Bretterbude für drei Wochen schließen, erst dann entschied die Stadt, dass ein weiterer Betrieb möglich ist. Zum Deal gehörte, dass Keller einen Toilettencontainer nebenan auf städtischer Fläche aufstellt, den er mit Bambusmatten diskret verhüllt.

„Die Frage war ja einfach, ob meine Bar hier grundsätzlich hin passt, ob sie niveauvoll genug ist, ob sie den Tourismus in Flensburg unterstützt“, sagt der 29-Jährige. Die Stadt beantwortet diese Frage nun offenbar mit einem Ja. Auch der Geschäftsführer des Museumshafens, Martin Schulz, hatte das Anliegen Kellers gegenüber der Stadt stets unterstützt. „Entspannte Leute treffen sich hier in stilvollem Ambiente mit einem schönen Blick auf die Förde, können die Schiffe beobachten und einen kühlen Drink in einer Atmosphäre aus Tradition und Moderne genießen“, umreißt Keller sein Konzept. Das Alter der Gäste reiche von 25 Jahren an aufwärts, Studenten, Touristen und Segler seien häufig anzutreffen. „Die Bar wird nach wie vor sehr gut angenommen, es gibt viel positives Feedback von den Leuten“, sagt Keller. Er habe schon öfter gehört, dass nun endlich etwas auf dieser ansonsten toten westlichen Seite des Hafens passiere.

Täglich von 13 bis 23 Uhr hat die Haifischbar in der Woche geöffnet, am Freitag und Sonnabend bis Mitternacht. Sechs Kräfte arbeiten in Schichten hinter der Theke, Fabian Keller selbst kümmert sich um Organisation, Getränkenachschub und Abrechnungen. Er ist mit den Umsätzen sehr zufrieden. „Wir haben ja gerade auch noch sehr viel Glück mit den Wetter. Wir hoffen alle, dass wir auch im kommenden Jahr weitermachen können.“

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erstellt am 02.Aug.2014 | 19:45 Uhr

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