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Cambio Flensburg : Flensburger Car-Sharing weiter auf der Erfolgsspur

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Neue Station an der Brixstraße / Autos fahren im Schnitt 28 000 Kilometer pro Jahr

shz.de von
erstellt am 09.Mai.2017 | 07:13 Uhr

Das Car-Sharing-Angebot in Flensburg wächst weiter in Richtung Wirtschaftlichkeit. Das berichtete Carsten Redlich von der Firma Cambio jetzt im Umwelt- und Planungsausschuss. Jüngstes Zeichen des Erfolges: ein weiterer Standplatz eines Cambio-Autos an der Brixstraße/Ecke Jürgensgaarder Straße für die Kunden im Bereich Jürgensby.

Aktuell fahren 747 Personen – darunter 330 Privatkunden – in Flensburg 14 Autos (VW Caddy und Ford Fiesta). Die Mehrzahl der Fahrer gehört zu den institutionellen Kunden, die bei Cambio für eine Basisauslastung sorgen. Nur durch dieses Flensburger Modell, das mittlerweile bundesweit Beachtung findet, sei der Aufbau eines Angebots überhaupt möglich gewesen, so Redlich.

Ein Foto der Car-Sharing-Station am Rathaus ziert jetzt immerhin die Car-Sharing-Website der Bundesregierung, sagte Carsten Redlich im Umwelt- und Planungsausschuss. Beim Flensburger Modell hat das Klimapakt-Team in monatelanger Klein- und Kärrnerarbeit eine Reihe von Institutionen und Unternehmen dazu gebracht, einen Teil ihres Fuhrparks aufzulösen und stattdessen Cambio-Autos zu nutzen. „Tragende Säule ist die betriebliche Mobilität“, so Redlich. Seinen Angaben zufolge sinken die Kosten für Dienstwagen bei Car-Sharing von 1 Euro auf 28 Cent pro Kilometer. Partner beim Service der Autos ist Aktiv-Bus mit seinem Werkstatt-Team.

„Wir sind auf einem guten Weg zur Wirtschaftlichkeit“, freut sich Redlich. Die Autos seien im Schnitt täglich 7.30 Stunden ausgelastet und kommen auf eine jährliche Fahrleistung von 28  000 Kilometer. So komme man auf rund 900 Euro Umsatz im Monat. Im Schnitt kämen 24 Neukunden im Monat dazu. Nachfragen nach weiteren Standplätzen kämen aus Weiche, Rude und vom Twedter Plack.

Die Frage nach einem möglichen Standplatz am Bahnhof beantwortete Redlich vorsichtig: Die Bahnhofsnähe allein reiche nicht. „Wir müssen mit den Autos möglichst in der Nähe der Wohngebiete stehen.“ Aber wenn die Wohnbebauung im neuen Bahnhofsviertel kommt, sei ein Standort in diesem Quartier durchaus möglich. Auch Elektro-Autos seien ein Thema, doch Konkretes konnte Redlich noch nicht sagen.

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