Von 10 bis 17 Uhr : Flensburger Blaulichttag: Das Spektakel der Retter

38  180 Einsätze leistete die DRF Luftrettung im vergangenen Jahr.
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38.180 Einsätze leistete die DRF Luftrettung im vergangenen Jahr.

Im Jahr 2013 leistete allein die DRF-Luftrettung insgesamt 38.180 Einsätze. Heute laden 19 Organisationen zum zweiten Blaulichttag an den Innenhafen.

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05. Juli 2014, 08:24 Uhr

Jahr für Jahr verunglücken mehrere hunderttausend Menschen auf deutschen Straßen. Lebensgefahr droht auch bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Und jedes Jahr müssen hunderte von Patienten auf schnellstem Weg aus dem Ausland in eine deutsche Klinik gebracht werden. Diesen Menschen schnell und effektiv zu helfen, ist die Aufgabe der DRF-Luftrettung. Ihr Anspruch: Die bestmögliche Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten.

Die dänische Feuerwehr/Rettungsdienst verfügt in Pattburg über ein Tanklöschfahrzeug als „Kombi-Fahrzeug”. Ein traditionelles Spritzenfahrzeug ist hier mit einem Tankfahrzeug zusammengebaut, so dass das Tanklöschfahrzeug viele Aufgaben selbst lösen kann. Gleichzeitig können sechs Feuerwehrleute mitfahren.

Die Kommune Apenrade hat eine Küstenstrecke von 45 Kilometern und mehrere große Seen zu überwachen. Hier ist ein Rettungsboot von der Apenrader Feuerwache im Einsatz. An Bord sind immer drei Feuerwehrleute. Das Rettungsboot hat auch immer Funkverbindung zum Rettungshubschrauber.

Die Apenrader Feuerwache hat gerade ein neues Hubrettungsfahrzeug gekauft. Dieses Fahrzeug ist mit seiner 31,5 Meter langen Drehleiter auf einem Scania-Gestell aufgebaut. Sie ist mit einer ferngesteuerten Wasserkanone ausgestattet. Die Feuerwache in Tingleff verfügt zudem über einen Hubrettungswagen nur für Höhenrettung.

Im vergangenen Jahr feierte die DRF Luftrettung ihr 40-jähriges Jubiläum: Im März 1973 erfolgte in Stuttgart der erste Einsatz eines rot-weißen Rettungshubschraubers. Vier Jahrzehnte später kommen an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber der DRF-Luftrettung zum Einsatz; acht davon rund um die Uhr. Alle Hubschrauber sind optimal für die Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten ausgerüstet. Der nördlichste Standort ist mit Christoph Europa 5 in Niebüll.

Rund 700 Notärzte, 300 Rettungsassistenten, 160 Piloten und 80 Techniker sind für die DRF-Luftrettung im Einsatz. Im Jahr 2013 leisteten sie insgesamt 38.180 Einsätze. Zu den häufigsten Alarmierungsgründen zählten dabei lebensgefährliche Erkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle sowie Unfälle.

Insgesamt 19 Rettungs- und Hilfsorganisationen von A wie Arbeiter-Samariter-Bund bis Z wie Zoll bringt die Bundespolizei heute an der Flensburger Hafenspitze zusammen. Gemeinsam werden sie von 10 bis 17 Uhr der Arbeit der Retter und Helfer präsentieren.

Das Programm:

10.30 Uhr: Fettexplosion durch FFW Jürgensby (Hafenspitze)

12 Uhr: Diensthundvorführung

12.30 Uhr: Rettung einer Person aus einem PKW im Hafen

13 Uhr: Reanimation durch Malteser

13.30 Uhr: Löschangriff – Puppe brennt in PKW – Menschenrettung und Löschen des PKW

14.30 Uhr: Retten einer Person aus dem Hafen (dänischer Rettungshubschrauber); Retten von Personen aus dem Hafen (DLRG und DGzRS) durch Seenotrettungskreuzer mit Tochterboot

15.30 Uhr: Einsatzvorführung Kontrolle der Bundespolizei und des Zolls mit Diensthundevorführung

16.30 Uhr: Retten einer Person aus Unfall-PKW mit Spreizer und Schere

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