„Happy“ : Flensburg, wie es tanzt und lacht

Rhönradlerinnen auf ungewohntem Untergrund.
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Rhönradlerinnen auf ungewohntem Untergrund.

Pharrell Williams Video-Clip geht um die Welt – und an Flensburg nicht vorbei. Der Kameramann stürzt während des Drehs ins Hafenbecken

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03. März 2014, 17:38 Uhr

Flensburg ist „happy“. Gestern tanzten die Menschen zu dem gleichnamigen Song von Pharrell Williams freudetrunken durch die gesamte Innenstadt. Der von der „Tangothek“ initiierte Video-Dreh wird ab Dienstag auf der Internet-Plattform YouTube zu sehen sein – neben weiteren Beiträgen aus 18 deutschen Städten. Wenn alles gut läuft, werden einige Sequenzen sogar für von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Day of Happiness“ am 20. März auserkoren.

Das Spektakel nahm mit einer Massenchoreografie an der Hafenspitze seinen Lauf. Viele Zaungäste waren gekommen – und die ganz Mutigen machten einfach mit. Die Tänzer zogen über den Südermarkt und die Rote Straße, umringten lachend die Holmnixe. Aber nicht nur die Tanzfreudigen wurden von der Kamera eingefangen, auch der fröhliche Fischverkäufer vom Wochenmarkt oder vierjährige Steppkes, „happy“ auf dem Kinderkarussell. Da tanzte eine Formation durchs Nordertor, zog durch die Phänomenta, Rhönradturner des TSB rollten über das Bohlwerk des Museumshafens. „Ganz schön wacklig hier und kalt dazu“, stöhnte Anica (12), „anstrengend, dabei auch noch fröhlich auszusehen.“ Dort kam es zu einem Zwischenfall: Kameramann Arnik Schenk (22) fiel während der Dreharbeiten rücklings ins erbärmlich kalte Ostseewasser. Mitsamt Handy und Ausrüstung. Einigen Schaulustigen gelang es, ihn schnell wieder aus der Förde zu fischen. Irgendwie passend zu diesem Tag – eben mit Happy End!

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