„Möwe“ und „Jürgensby“ : Flensburg: Unbekannte binden zwei Fährschiffe los

Die Möwe könnte schon bald einen Linienverkehr zwischen Flensburg und der großen Ochseninsel aufnehmen.
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Die „Möwe“ (hier mit Kapitän) im Flensburger Innenhafen. /Archiv

Die MS Möwe tourt auf der Flensburger Förde – doch in der Nacht war sie führerlos im Hafenbecken unterwegs.

shz.de von
04. Mai 2016, 08:37 Uhr

Flensburg | Das Flensburger Fährschiff „Möwe“ trieb in der Nacht zu Mittwoch führerlos im Hafenbecken. Das bestätigt Flensburgs Polizeisprecher Christian Kartheus. Auch bei der „Jürgensby“ war das Tau teilweise gelöst. „Das passiert nicht einfach so. Das muss jemand mutwillig gemacht haben“, erklärt Kartheus.

Wie hoch der Schaden ist, muss nun erst untersucht werden. Die „Möwe“ rammte die Wasserterrasse des Restaurants „Heimathafen“ an der Hafenspitze. Verletzt wurde niemand.

Beide Schiffe wurden noch in der Nacht von der Wasserschutzpolizei gesichert. Wer Angaben zu dem Vorfall mache kann, wird gebeten, sich mit der Wasserschutzpolizei in Flensburg unter der Tel.: 0461/484 6310 in Verbindung zu setzen.

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