Adventslauf an der Förde : Flensburg rot-weiß: 500 „Santas“ in der Innenstadt

Rote Welle: 500 kostümierte Santas machten sich gestern um kurz nach 11 auf den gut drei Kilometer langen Weg.
Rote Welle: 500 kostümierte Santas machten sich gestern um kurz nach 11 auf den gut drei Kilometer langen Weg.

Zweiter Lauf der Weihnachtsmänner für einen guten Zweck / Veranstalter Old Table rechnet mit 10 000 Euro

shz.de von
05. Dezember 2016, 11:30 Uhr

Nach gut einer Stunde war das Rennen der 500 gelaufen und alle bekamen Goldmedaillen. Auch den zweiten Flensburger „Santas Fun Run & Walk“ durften die Organisatoren vom veranstaltenden Serviceclub Old Table als Erfolg verbuchen. Old-Tabler Jan Brink zog zufrieden Bilanz: „Der Santa-Lauf scheint in Flensburg angekommen zu sein. Wir hatten so erfreulich viele Teilnehmer wie beim ersten Mal, auffällig war die höhere Zahl der spontanen Anmeldungen.“

Jan Brink hatte die Idee des wohltätigen Laufs der Rotröcke aus dem lettischen Riga mit in seine Heimatstadt gebracht. Die Kombination von Wohltat und guter Laune gilt als Erfindung der angelsächsischen Service-Clubs, die weltweit den Weihnachtsmännern Beine machen.

Gestern war zu sehen, dass auch die Nordlichter den Gedanken des augenzwinkernden No-Sports-Wettkampfs verinnerlicht haben. Alle Altersklassen, alle Größen, unterschiedlichste Ambitionen, fantasievollste Verkleidungen trabten nach dem Startschuss vom Willy-Brandt-Platz aus durch die Innenstadt. Viele Santa-Läufer hatten die Standard-Verkleidung, die der Old Table für 15 Euro Startgeld ausgab, fantasievoll aufgepeppt, manche ganz abgewandelt. So zogen zwei unschwer als Red-Nosed-Reindeer zu identifizierende Läufer gemeinsam mit helfenden Santas unter frenetischen Anfeuerungsrufen eine Weihnachtskutsche mit lauter Wichteln an Bord. Die fröhliche Prozession ging nach 3,5 Kilometern sogar mit dem ersten Drittel des Feldes durchs Ziel an der Schiffbrücke. Die Zeiten waren aber Nebensache. Für geschätzt die Hälfte der Santas stand das olympische Motto im Vordergrund – kleinere La-Ola-Erhebungen gab es natürlich trotzdem.

Im vergangenen Jahr kamen durch Startgeld und Sponsoring 8000 Euro zusammen, die der Hilfe im Advent zur Verfügung gestellt wurden. In diesem Jahr profitiert die Aktion „RSH hilft helfen“. Und wenn Jan Brink richtig liegt, wird sogar noch ein bisschen mehr Geld für gute Zwecke übrig sein: Er ging gestern von 10 000 Euro aus.

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