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Zwangseinweisung nach Festnahme : Flensburg: Raserin liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

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Aufregung am Dienstagmorgen: Mit bis zu 130 km/h flüchtete eine Frau vor der Polizei durch die Flensburger Innenstadt.

Flensburg | Ein Opel Astra ohne Beleuchtung fiel einer Polizeistreife am Dienstagmorgen gegen 4.10 Uhr am Hafendamm in Flensburg auf. Die Fahrerin, die in Richtung Innenstadt unterwegs war, reagierte nicht auf die Haltesignale der Beamten.

Stattdessen entschloss sie sich zu einer rasanten Flucht um die Hafenspitze über die Schiffbrücke, entlang der Neuen Straße und der Werfstraße bis zur Harrisleer Umgehung und in den Ochsenweg. Dabei ignorierte die Opel-Fahrerin mehrere rote Ampeln und fuhr mit einer Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h teilweise auf der linken Fahrspur und im Gegenverkehr durch Flensburgs Norden. Dass es dabei nicht zu Verkehrsunfällen kam und Personen verletzt wurden, hing nur vom Zufall ab, sagt die Polizei.

An der Kreuzung Harrisleer Umgehung/Ochsenweg konnte eine weitere Streife die gefährliche Fahrt beenden. Dabei kollidierte der Polizeiwagen mit dem Astra der 62-Jährigen. Verletzt wurde niemand. Die Fahrerin wurde festgenommen und zur Wache gebracht. Hier zeigte sich die Frau zunehmend psychisch auffällig, teilt die Polizei mit. Auf Entscheidung durch den sozialpsychiatrischen Dienst wurde die Frau zwangseingewiesen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet, der Führerschein beschlagnahmt.

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erstellt am 03.Mär.2015 | 11:11 Uhr

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