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SG im DHB-Pokal-Achtelfinale : Flensburg-Handewitt schlägt Melsungen deutlich

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Die SG Flensburg-Handewitt gewinnt gegen den Bundesliga-Rivalen im DHB-Pokal mit 38:22. Dabei führten die Hessen drei Mal.

Flensburg | Die SG Flensburg-Handewitt steht im Achtelfinale des DHB-Pokals. Am Mittwochabend besiegten die Handballer aus Schleswig-Holstein den Bundesliga-Rivalen MT Melsungen mit 38:22 (18:13). Die Hessen führten in der Anfangsphase drei Mal, ehe die Deckung der Gastgeber im Spiel war. Bissig und kompakt agierte das Team von Ljubomir Vranjes, drehte das Spiel schnell und verkraftete auch den fünfminütigen Ausfall von Kapitän Tobias Karlsson, der sich bei einem Gerangel mit Philipp Müller an der Nase verletzte und behandelt werden musste.

Die Gäste versuchten, den Angriffsschwung der SG mit einer verschobenen 5:1-Deckung gegen Holger Glandorf zu stoppen – das ging gründlich daneben. Nutznießer waren vor allem Spielmacher Thomas Mogensen und Anders Zachariassen, der den verletzten Jacob Heinl am Kreis gut vertrat und schon in den ersten 30 Minuten vier Mal traf. Insgesamt brachte es der Däne auf sechs Treffer. Flensburg-Handewitt baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Der für Drasko Nenadic gekommene Lars Kaufmann führte sich mit drei Treffern in Folge gleich gut ein, sodass die SG zur Pause (18:13) bereits auf der Siegerstraße war.

Die zweite Halbzeit verlief dann komplett einseitig. Würfe von Melsungen landeten in der Deckung oder wurden eine Beute des starken SG-Torhüters Mattias Andersson, der seine Quote von vier Paraden in der ersten Halbzeit auf starke 16 im zweiten Durchgang steigerte. Die daraus resultierenden Gegenstöße endeten fast immer mit einem Tor der Gastgeber. Über 21:15 (37.), 34:20 (43.) und 34:20 (56.) zog das Vranjes-Team unaufhaltsam davon und feierte einen überzeugenden Kantersieg. Zu dem steuerte auch der eingewechselte Michael Nicolaisen aus der zweiten Mannschaft in der Schlussphase noch einen Treffer bei.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Möller (ne) – Karlsson, Nenadic (3), Eggert (5/3), Glandorf (2), Mogensen (3), Svan (7), Wanne (2), Kaufmann (5), Jakobsson (2), Zachariassen (6), Radivojevic (2) Nicolaisen (1).

MT Melsungen: Appelgren, Sandström (ab 43.) – Maric (1), Sellin (ne.e), Fahlgren (1), Schröder, Hildebrand (3), Danner (2), Ph. Müller (1), Boomhouwer (1), Rnic (6), Allendorf (2/2), Vuckovic (4), M. Müller (1).

Schiedsrichter: Dinges/Kirsch (Eggenstein), Zeitstrafen: 9:2. –Siebenmeter: 3:2, Zuschauer: 2890.

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erstellt am 22.Okt.2014 | 20:58 Uhr

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