Versuchter Banküberfall : Flensburg: Frau mit Spielzeugpistole fordert Geld in Bank

Eine Frau betritt die Bankfiliale in der Angelburger Straße und hält sich eine Waffe an den Kopf. Sie fordert Geld. Als die Angestellten dies verweigern, flüchtet die Frau.

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25. Juli 2014, 15:21 Uhr

Flensburg | Am Donnerstagmorgen gegen 09.42 Uhr betrat eine unbekannte Frau teilmaskiert eine Bankfiliale in der Angelburger Straße nahe des Hafermarktes in Flensburg. Sie hielt sich selbst eine Schusswaffe an den Kopf und forderte dabei die Herausgabe von Bargeld, teilte die Polizei mit. Als die Bankangestellten ablehnten, der Frau Geld auszugeben, flüchtete sie.

Im Rahmen der anschließenden Fahndung konnten Ermittler vom K7 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg anhand der markanten Personenbeschreibung und anhand einer Videoaufzeichnung der Bank eine bereits polizeibekannte 49-jährige Flensburgerin als Tatverdächtige identifizieren.

Die Kripobeamten konnten die Flensburgerin am Donnerstagnachmittag in ihrer Wohnung antreffen. Sie räumte die Tat ein. Bei dem versuchten Überfall nutzte sie eine Spielzeugwaffe. Als Motiv gab sie akute Geldnot und hohe Schulden an.

Den Ermittlern war die Frau bereits bekannt. Sie war zuvor bereits wegen Diebstählen auffällig geworden. Sie wird sich nunmehr in einem Ermittlungsverfahren wegen Erpressung und Nötigung zu verantworten haben.

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