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Fahrgastschiffe : Flensburg: Förde-Fähren läuten die Saison ein

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

„Linienschiff“ und kleine Kreuzer: Es gibt zahlreiche Fahrtangebote zwischen Sonderburg und Flensburg. Ein filmender Kapitän bringt eine Förde-DVD heraus.

Flensburg | Alle sind klar zum Auslaufen. Die drei Flensburger Fördeschiffe nehmen traditionell im April wieder den Betrieb auf. Das seefahrende Publikum hat die Auswahl zwischen einem neuen Linienschiff und zwei kleinen Kreuzern. Später – ab 30. Mai – kommt noch der Salondampfer „Alexandra“ dazu, im Mai will auch von Langballigau aus jeweils donnerstags und freitags die „Feodora“ den Alsensund anlaufen.

Kapitän Matthias Hansen kennt das Fahrtgebiet der Kleinen und der Großen aus dem Effeff. Mit seiner knapp 13 Meter langen „Flora II“ ist er im Liniendienst zwar nur in kleiner Fahrt zwischen den Anlegestellen Fördebrücke und Sonwik unterwegs, er gestaltet das Programm aber als Hafenrundfahrt bis zur Marineschule und zurück. Auf große Fahrt geht Hansen als Autor zweier Filme über die Flensburger Förde. „Fördeland 1“ und „Fördeland 2“ sind mittlerweile international verkaufte Bestseller geworden. „Viele DVDs gehen nach Nordamerika und Kanada“, sagt Hansen. „Wahrscheinlich Buten-Flensburger, die eine Erinnerung an die Heimat geschenkt bekommen.“ Mit großem Aufwand und Liebe zur Historie erklärt und zeigt er die Maritimregion und ihre Besonderheiten – nicht nur zur See, auch aus der Luft. Erhältlich bei Hugendubel, Amazon oder an Bord.

Näheres unter www.flensburger-faehr-betrieb.de

Das jüngste Schiff im Hafen hat zwei Namen. Vorne heißt es „Wappen von Boizenburg“, hinten „Viking“ – und so soll die Fähre für den Linienverkehr zwischen Flensburg und der Bäderbrücke in Glücksburg nach der amtlichen Eintragung im Schiffsregister auch heißen. Für die Neuanschaffung musste die Anlegebrücke um fünf Meter verlängert werden, weil der Einstieg hinten und nicht wie bei der Vorgängerin mittig gelegen ist. Es gibt eine Bordküche, Mitnahmemöglichkeiten für Fahrräder, auch Rollstuhlfahrer kommen gut an Bord. www.viking-schifffahrt.de

Dritte im Bunde ist die „Möwe“, die ebenfalls ab Schiffbrücke zu Rundfahrten um die Ochseninseln und zurück in See sticht. Alle Schiffe können außerhalb ihres Fahrplans auch gechartert werden. www.fahrgastschiffe-flensburg.de

In der großen Zeit der Butterfahrt waren es viele – jetzt ist es nur noch ein Passagierschiff, das Sonderburg und den Alsensund anläuft: die „Feodora“, die ihr Fahrtprogramm von Langballigau aus aber erst im Mai aufnimmt. www.nas-feodora.de

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erstellt am 05.Apr.2015 | 17:54 Uhr

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