zur Navigation springen

Lackiererei in Flammen : Flensburg: Feuer bei der Fahrzeugbau-Gesellschaft

vom

Die Brandmeldeanlage und Passanten schlugen am Montag Alarm. Aus dem Dach der Lackierhalle der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) kamen dunkle Rauchwolken.

shz.de von
erstellt am 27.Okt.2014 | 16:25 Uhr

Flensburg | Dichter schwarzer Rauch drang am Montagnachmittag aus dem Dach der Lackierhalle der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG). Aus noch ungeklärter Ursache war eine Lackierkabine in dem Gebäude in Brand geraten.

Gegen 14.45 Uhr wurde der Brand sowohl über die automatische Brandmeldeanlage als auch über mehrere Mitarbeiter und Passanten der Feuerwehr gemeldet. Als der Löschzug der Berufsfeuerwehr wenige Minuten später eintraf, drang dichter, schwarzer Qualm aus den Toren des Gebäudes sowie aus dem Dach. Dieser zog auch über den Hafen hinweg und war bis in die östlichen Stadtteile auf der gegenüberliegenden Hafenseite zu sehen.

Sowohl unter schwerem Atemschutz im Innenangriff als auch von außen über die Drehleiter wurde der Brand in der direkt an der Werftstraße gelegenen Halle bekämpft.

Nach rund einer dreiviertel Stunde war der Brand abgelöscht. Die Feuerwehr kontrollierte den Brandort anschließend noch auf Glutnester und lüftete das Gebäude. Die Polizei übernahm die Ermittlungen zur Brandursache. Ein Mitarbeiter der FFG erlitt eine Rauchgas-Vergiftung.

Nach ersten Informationen sollen sich in der Lackiererei insgesamt drei sogenannte Spritzkabinen befinden, in denen Fahrzeuge lackiert werden. Mindestens eine dieser Kabinen sowie das Gebäude wurden durch den Brand beschädigt. Welches Ausmaß die Schäden haben, war bei Abschluß der Löscharbeiten noch nicht bekannt. Ebenso ist unklar, ob sich in der betroffenen Lackierkabine bei Brandausbruch ein Fahrzeug befunden hat.

Neben dem Spezialfahrzeugbau werden bei der FFG vor allem Fahrzeuge der Bundeswehr, darunter auch Panzer, generalüberholt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen