Strand von Solitüde : Flensburg: Erschöpfter Kitesurfer sorgt für Großeinsatz

Der erschöpfte Kitesurfer konnte von den Einsatzkräften gerettet werden.
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Der erschöpfte Kitesurfer konnte von den Einsatzkräften gerettet werden.

Er konnte seinen Kite nicht mehr starten und kam nicht wieder ans Ufer. Zahlreiche Spaziergänger beobachteten den Einsatz.

shz.de von
08. Februar 2015, 16:26 Uhr

Flensburg | Ein Kite-Surfer hat am Sonntagnachmittag für einen Großeinsatz in Flensburg-Solitüde gesorgt. Gegen 14 Uhr alarmierten Passanten am Strand die Feuerwehr. Einige hundert Meter vom Ufer entfernt war der Kitesurfer in Schwierigkeiten geraten. Nach Informationen der Feuerwehr konnte er seinen Kite nicht mehr aus eigener Kraft starten und zum Ufer zurückkommen.

Seitens der Leitstelle wurde umgehend ein Großeinsatz ausgelöst. Neben dem Hilfeleistungszug und der Wasserrettung der Flensburger Berufsfeuerwehr rückten auch die Freiwillige Feuerwehr Engelsby, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit einem Rettungsboot, ein Rettungswagen und der Flensburger Notarzt an den Strand aus.

Ein glücklicher Zufall sorgte dafür, dass das Boot der DLRG aus dem nahen Fahrensodde binnen weniger Minuten vor Ort war, die freiwilligen Helfer hatten sich zum Einsatzzeitpunkt bereits an ihrem Stützpunkt befunden und konnten sofort ausrücken. Unterdessen eilte ein zweiter Kitesurfer dem ersten zu Hilfe und ließ ihn mit seinem Schirm an den Strand zurückfahren. Den zu Hilfe geeilten Kitesurfer holte die DLRG mit Hilfe ihres Bootes aus dem Wasser. Verletzt wurde keiner der beiden Kiter.

Beobachtet wurde das Schauspiel in Solitüde von dutzenden Passanten, die für einen Sonntagsspaziergang an den Strand gekommen waren. Nach rund 45 Minuten konnten die Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst wieder abrücken.

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