Hafenfest : Flensburg Ahøj: Die Stadt zeigt, was sie hat

Die Macher des neuen Festes arbeiten seit Sommer 2016 an dem Konzept: (v.li.) Nina Lemcke (Kulturkonsulent SSF), Gorm Casper (Geschäftsführer Taff), Günther Wulf (Maritimer Berater Flensburg Ahøj), Angela Jensen (Presse & Kommunikation Kurs Kultur), Kay von Eitzen (1. Vorsitzender Flensborg Yacht Club), Kay Peters (Klassische Yachten e.V.), Katharina Schönharting (Taff), Bastian Basler (Taff), Annika Axt (Taff), Achim Englert (Geschäftsführung Phänomenta), Antonio Rachfahl (Taff), Frank Petry (Hafenkapitän Flensburg).
Die Macher des neuen Festes arbeiten seit Sommer 2016 an dem Konzept: (v.li.) Nina Lemcke (Kulturkonsulent SSF), Gorm Casper (Geschäftsführer Taff), Günther Wulf (Maritimer Berater Flensburg Ahøj), Angela Jensen (Presse & Kommunikation Kurs Kultur), Kay von Eitzen (1. Vorsitzender Flensborg Yacht Club), Kay Peters (Klassische Yachten e.V.), Katharina Schönharting (Taff), Bastian Basler (Taff), Annika Axt (Taff), Achim Englert (Geschäftsführung Phänomenta), Antonio Rachfahl (Taff), Frank Petry (Hafenkapitän Flensburg).

Neues Hafenfest wird vom 28. Juni bis zum 1. Juli gefeiert / Dänische Nachbarn sind eingeladen

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22. März 2018, 07:08 Uhr

Also dann: ein neues Hafenfest, ohne große Dreimaster, ohne Flotten von Seglern, aber mit den Schiffen, die man aus dem heimischen Hafen kennt. Bürger und Nachbarn der Region sind eingeladen, zur Ausgestaltung beizutragen. Das Ganze heißt „Flensburg Ahøj“, das Veranstaltungskonzept wird als „völlig neu“ tituliert und das Fest geht vom 28. Juni bis zum 1. Juli über die Bühne (wir berichteten). Veranstalter ist die Tourismusagentur Flensburger Förde (Taff).

Oberbürgermeisterin Simone Lange sprach die Hoffnung aus, dass es gelingen möge, „Flensburg Ahøj“ zu einem neuen Label für die Stadt werden zu lassen.

„Einmalig an der Ostseeküste“ soll es sein, dieses Fest, und es soll Flensburg abgrenzen: von den eigenen Hafenfesten in der Vergangenheit, von den großen maritimen Ereignissen an der Ostsee wie der Rostocker Hanse Sail und der Kieler Woche. Denn Großveranstaltungen wie diese seien nicht typisch für Flensburg und sollten nicht Vorbilder für Flensburger Feste sein, erklärt Taff-Chef Gorm Casper das Prinzip.

Zum Fest soll Flensburg seine Alleinstellungsmerkmale präsentieren: seinen historischen Hafen mit den dort beheimateten Schiffen – Museumshafen, klassische Yachten – und Sehenswertes vom dänischen Nachbarn, dem Nachbarn in der Stadt, also der dänischen Minderheit, und dem dänischen Nachbarn in der Region. Die haben schwimmende Sehenswürdigkeiten zu bieten – die von einem Sonderburger Verein gebaute Kopie des Nydambootes oder das Wikingerboot „Sigyn“. Über einen Lampionkorso wird noch diskutiert. Ein bewährtes Element, weil schon beim Dampf Rundum im vergangenen Jahr präsentiert, werden die Aktionen für Stand-Up-Paddler.

Die deutsch-dänische Geschichte und die grenzübergreifende Partnerschaft spielen beim Fest eine zentrale Rolle. So soll ein historischer Markt mit authentischen Ständen die Geschichte der Stadt lebendig machen: Steinzeit, Wikingerzeit, Zuckerhandel.

Zweisprachige Info-Türme weisen den Besuchern den Weg über das Gelände. Eine eigene App für das Fest wird von der Hochschule in Sonderburg entwickelt. Zeitlich platziert wurde das Fest unmittelbar nach Beginn der dänischen und unmittelbar vor Beginn der deutschen Sommerferien. Der dänische Markt werde intensiv beworben, kündigte Gorm Casper an.

Selbstverständlich wird es ein maritime Meile mit gastronomischen Angeboten und „schönem Kunsthandwerk“ geben, wie auch ein Musik- und Kulturangebot. Dabei sind auch die Phänomenta und die Sportpiraten. Vereine können sich den Besuchern vorstellen. Gorm Casper legt Wert darauf, dass weitere Teilnehmer sich noch melden können.

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