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Nach Anschlag auf Flüchtlingsunterkunft : Flensburg: 3000 Euro Belohnung für Hinweise auf Brandstifter

vom

Die Polizei sucht weiter nach entscheidenden Hinweisen. Fest steht: Ursache war eine Verpuffung, bei der sich der Täter verletzt haben könnte.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2015 | 14:41 Uhr

Die Polizei sucht weiter den Brandstifter, der für den Brandanschlag auf die geplante Flüchtlingsunterkunft in der Flensburger Travestraße verantwortlich ist. Die Staatsanwaltschaft Flensburg hat 3000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führen.

In der geplanten Asylbewerberunterkunft war in der Nacht zum Freitag (16. Oktober) ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, da das Haus leer stand. Das Gebäude gehört der Wohnungsbaugesellschaft „SBV“ und sollte ursprünglich im kommenden Frühjahr abgerissen werden. Aufgrund der angespannten Flüchtlingssituation hatte sich der „SBV“ jedoch entschieden, drei Stockwerke des Hauses bis zum Frühjahr 2017 an die Stadt Flensburg zur Unterbringung von Schutzsuchenden zu vermieten. Dort sollten insgesamt 40 bis 45 Menschen untergebracht werden.

Die Ermittlungen haben bislang ergeben, dass es am Tatort zu einer Verpuffung durch Brandbeschleuniger gekommen sein muss. Dabei könnte sich der Täter verletzt haben. Die Ermittlungen der Bezirkskriminalinspektion Flensburg laufen. Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchungen stehen noch aus.

Wie groß die Schäden am Gebäude sind und ob dieses noch als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden kann, muss noch geklärt werden.

Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Beobachtungen zum Tatzeitraum in der Nacht zum Freitag gegen 1.15 Uhr, gemacht haben, sich unter der Rufnummer 0461/484-0 oder über 110 zu melden.

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