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Übung in Flensburg : Feuerprobe in Fruerlund – Rettung für die Schüler

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mit ordentlich Applaus feierten die Kinder ihre Helden von der Feuerwehr.

Fettexplosion, Personenrettung und Wasserwerfer: Die Grundschüler aus Fruerlund hatten gestern Morgen einiges zu staunen. Die Freiwilligen Feuerwehr Jürgensby lieferte den Kindern mit einer einstündigen Alarmübung ein Spektakel.

Im Rahmen der Projektwoche rund um das Thema „Feuer“ fuhren die Feuerwehrmänner ihr Equipment und Blaulicht und Sirene auf dem Schulhof vor. Wie man sich bei Feueralarm zu verhalten hat, haben die Kinder an den Tagen zuvor schon gelernt.

In der ersten Übung wurden Julia (8) und Dean (8) mit Atemschutzmasken aus dem Qualmenden Gebäude gerettet. Julia schilderte, was sich in dem verqualmten Gebäude abspielte. „Erst mussten wir ruhig auf die Feuerwehrmänner warten und dann mit unseren Daumen zeigen, dass es uns gut geht. Dann wurden wir nach draußen gebracht“. Und Dean ergänzt: „Es war sehr spannend aber auch richtig cool.“

In einer zweiten Übung sollte demonstriert werden, warum man brennendes Fett nicht mit Wasser löschen darf. Feuer zu löschen, ist eine der leichtesten Übungen der Feuerwehrmänner. Es zu entfachen, war etwas komplizierter. Aber nach mehrfachem Einheizen fing auch der Topf mit Fett Feuer.

Ruhig bleiben, den Topf abdecken und von der Feuerstelle nehmen. Wie und warum man den Brand nicht mit Wasser löschen sollte, machten die Retter mit nur einem viertel Liter Wasser deutlich. Die lichterlohe Fett-Explosion ließ keine Fragen offen. Solche Übungen bietet die Ortswehr Jürgensby zwei Mal jährlich im Rahmen der Brandschutzaufklärung an.

Am Ende erzählen zwei Feuerwehrleute in der dritten und vierten Klasse von den Aktivitäten der Jugendwehr, berichtet Gruppenführer Mario Quade. Feuerwehrleute sind immer auf Nachwuchssuche.  

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erstellt am 23.Jun.2017 | 23:44 Uhr

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