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Flensburger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 10:10 Uhr

Flensburg : Festivalstimmung im Theater

vom

Bewährtes, Ungehörtes und starke Solisten kündigt GMD Peter Sommerer für Konzertsaison 2013/2014 an

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 06:45 Uhr

Flensburg | Wer sich nicht zwischen Dortmund und Bayern entscheiden könne, gehe am besten zu "Don Quichotte", schlägt Peter Sommerer für den 25. Mai vor. Am Tag des deutsch-deutschen Finales der Champions-League hat auch die historische Komödie am Landestheater in Flensburg Premiere. Deutschland-Radio Kultur überträgt live. Der Generalmusikdirektor des Landestheater wertet das "auch als Anerkennung unseres Wirkens und Tuns".

Ein weiteres Konzert liegt ihm am Herzen, bevor Sommerer Ausblicke auf die Konzertsaison 2013/2014 gibt: Am 22. Juni musizieren die Berufsmusiker vom Sinfonieorchester mit Schülern der Kreismusikschule. Allein 22 Geigen hätten sich angemeldet, staunt der Chef-Dirigent. Das Buhlen um jugendliche Konzertgänger, so finden er und Generalintendant Peter Grisebach, trägt Früchte. Das Angebot von "Sinfoniekonzerten für kleines Geld" für Schüler werde übrigens auf sämtliche Spielstätten ausgeweitet.

Rund 50 Konzerte sind für die neue Spielzeit vorgesehen, darunter kecke Kammerkonzerte aus Anlass des 20. Jubiläums, zwei Kinderkonzerte und die Sonderkonzerte "Klassik im Herbst" und "Klassik im Frühjahr"; letztere beginnen aus Rücksicht auf Publikumswünsche schon um 11.15 Uhr, erklärt der GMD.

Die Sinfoniekonzerte des Ensembles speisen sich aus Stücken, bei denen man sich beim Mitsummen ertappe und solchen, die noch nie gelaufen sind - unter dem Motto "Festivalstimmung das ganze Jahr", erläutert Peter Sommerer. Mit stimmlicher Verstärkung aus Berlin und Hamburg singen Opern- und Extrachor etwa "Eine biblische Szene" von Wagner beim vierten Sinfoniekonzert. Eine Uraufführung ist im März zu erleben, wenn Alexej Stadler ein Konzertstück für Cello (und Orchester) spielt, das Gerald Resch, Jahrgang 1975, erst noch komponiert. Dass ein oft "belächeltes Instrument" wie die Blockflöte, so Sommerer, auch virtuos klingen kann, beweist Solist Michael Schneider beim dritten Sinfoniekonzert. "Wir sind auf der Höhe der Zeit, was unsere Solisten betrifft", betont der GMD. Nicht erst im Mai in einem Jahr will der Österreicher mit einem Lieblingsstück der Orchester, Richard Strauss’ "Alpensinfonie" (Solistin: Genia Kühmeier), Berge an die Förde setzen.

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